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Rallye Australien

Sieg für Weltmeister Loeb

Foto: McKlein

16 Bestzeiten lieferte Weltmeister Sebastien Loeb in 25 Sonderprüfungen - der Franzose auf Citroen wurde würdiger Sieger auf dem fünften Kontinent. Hinter ihm platzierten sich Harri Rovanperä auf Peugeot und Francois Duval mit seinem Ford Focus.

14.11.2004

Um 5.30 Uhr in aller Frühe machten sich nur noch 32 von anfangs 62 Startern am Sonntag (14.11.) auf in die Gegend um den Sotico-Komplex, in dem bei Bunnings die höchsten Sprünge dieser Rallye verzeichnet werden: Sie gehören zu den spektakulärsten Jumps im ganzen Rallyejahr. Zu fahren waren insgesamt 127,83 Kilometer Sonderprüfungen, aufgeteilt in sechs Sonderprüfungen.

Loeb festigt Führung mit Bestzeiten

Nicht mehr als vier einsame Werkswagen fuhren in die Eukalyptus-Wälder und auf die Sandpisten des Tages - eigentlich war die Rallye schon gelaufen: Leader Loeb hatte einen Vorsprung von über 80 Sekunden auf den zweitplatzierten Rovanperä. Den wiederum trennten satte 70 Sekunden vom dritten Mann Duval, der wiederum fast 150 Sekunden vor dem Vierten, Mikko Hirvonen, einher rollte. Mit größerer Kampftätigkeit war daher nicht zu rechnen. So kam es denn auch.

In der ersten Sonderprüfung des Tages lieferte Citroen-Star Sebastien Loeb Bestzeit – gefolgt von Harri Rovanperä (Peugeot), Francois Duval (Ford) und Mikko Hirvonen (Subaru). Die zweite Sonderprüfung beherrschte der Franzose ebenso souverän – aber dieses Mal schob sich Hirvonen vor Duval, ohne an der Gesamtsituation etwas zu ändern. Die dritte Sonderprüfung ging an Rovanperä vor Duval und einem Loeb, der sich schwer tat, so langsam und vorsichtig zu fahren. "Ich muss mich konzentrieren langsam zu fahren - daran bin ich nicht gewöhnt“, entschuldigte der Franzose. Pechvogel des Tages war Antony Warmbold auf dem Ford: Er verlor seinen schier unglaublichen fünften Platz infolge kollabierenden Ladedrucks und fiel auf die 14. Position zurück.

Nach dem Mittagsservice in Perth ließ es Sieger Loeb gelassen zu, dass Harri Rovanperä (Peugeot) noch eine Bestzeit herausfuhr - die beiden letzten des Tages allerdings gingen wieder an den Weltmeister. Damit konnte der Franzose den bisher nicht wieder erreichten Rekord von sechs Siegen in einer Saison, den 1992 sein Landsmann Didier Auriol auf einem Lancia HF Integrale eingefahren hatte, egalisieren. Mit einem Rückstand von fast zwei Minuten brachte Harri Rovanperä den Peugeot 307 ins Ziel - sein bestes Resultat in diesem Jahr, das weitgehend von seinen fünf Ausfällen bestimmt worden war. Francois Duval fuhr den Ford auf einen schönen dritten Platz - obwohl er sich oft über seine unglückliche Startposition als Dritter beschwert hatte. Mikko Hirvonen wurde Vierter - der Subaru-Pilot muss sich Sorgen um seine Zukunft machen: Hinter seinem Platz im Team sind Francois Duval und Harri Rovaperä her, die beide vor ihm in Australien einkamen.

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