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Rallye Australien

Sordo führt ganz knapp vor Loeb und Hirvonen

Henning Solberg Ford Focus WRC Rallye Australien 2009 Foto: McKlein 35 Bilder

Dank taktischer Spielchen der Titelrivalen Mikko Hirvonen (Finnland) und Sébastien Loeb (Frankreich) wird der Spanier Dani Sordo am Sonntag (6.9.) als Spitzenreiter in die Finaletappe der Rallye Australien starten.

05.09.2009

Die beiden Titelanwärter erreichten am Samstag mit dem gleichen Rückstand von nur einer Zehntelsekunde auf Citroën-Pilot Sordo das Ziel in der ostaustralischen Stadt Kingscliff.

Sordo spielt die Kehrmaschine bei der Rallye Australien

Rekord-Weltmeister Loeb kann nun hinter seinem Citroën-Teampartner Sordo als zweites Fahrzeug vor dem im Gesamtklassement mit drei Punkten führenden Hirvonen auf die letzten zehn Schotterprüfungen gehen. Sordos Top-Position ist auf den Schotterpisten eher ein taktischer Nachteil, weil er die "Kehrmaschine" für die dahinter lauernden Rivalen spielen muss. Hirvonens Landsmann und Ford-Teamkollege Jari-Matti Latvala, der die erste Etappe gewonnen hatte, erreichte nach einem Reifenschaden mit einem Rückstand von 44,4 Sekunden den vierten Platz. Nach der vorletzten Entscheidung lag Hirvonen am Samstag noch 0,9 Sekunden vor Sordo und 1,8 Sekunden vor Titelverteidiger Loeb, der bereits 52 WM-Läufe gewonnen hat.

Loeb und Hirvonen mit Taktik-Tricks bei der Rallye Australien

Der Franzose griff diesmal in die Trickkiste: Er ließ sich bewusst auf den dritten Rang zurückfallen, um am Sonntag die zeitraubende Position des ersten Fahrzeugs zu vermeiden. "Ich musste das tun. Früher, als wir in die zweite und dritte Etappe in umgekehrter Startreihenfolge gestartet sind, war das hundert Mal besser. Da brauchte man keine Taktik. Aber in meiner Situation hätte ich keine Chance gehabt, wenn ich wieder einmal hätte die Kehrmaschine für meine Verfolger spielen müssen. Hier ist so eng, da zählt jede Sekunde", begründete Loeb seine Taktik.

Mit der gleichen Strategie konterte Hirvonen auf der letzten Prüfung, die er als Fünfter abschloss. "Mein Plan ging auf. Es war eine knappe Entscheidung. Der Sonntag wird sehr heiß", versprach der zehnfache WM-Lauf-Sieger und Titelanwärter Hirvonen vor dem spannenden Finale.

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