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Rallye de France

Märtin siegt - Loeb ist Weltmeister

Foto: McKlein

10 Jahre nach Didier Auriol hat Frankreich wieder einen Rallye-Weltmeister. Mit einem zweiten Platz hinter Rallye-Sieger Markko Märtin auf Ford sicherte Sebastien Loeb am Sonntag (17.10.) nicht allein den Marken-Titel für Citroen sondern auch den Fahrer-WM-Titel für sich selbst. Dritter wurde Carlos Sainz, ebenfalls auf Citroen. Armin Schwarz kam als achter ins Ziel.

17.10.2004

Schwere Gewitter gingen erneut in der Nacht vor dem letzten Tag der Korsika-Rallye nieder. Das Wetter zeigte sich aber während des ganzen Sonntags viel freundlicher als an den Vortagen. Die Pisten präsentierten sich daher nur am Anfang stellenweise feucht und rutschig, trockneten aber schnell ab. Noch 44 Teams von zu Beginn 53 machten sich am Morgen um 7.30 Uhr auf in den kürzesten Tag der Rallye mit vier Sonderprüfungen. 242,75 Kilometer waren zu absolvieren, davon 112,10 Kilometer Sonderprüfungen.

Schnelles Aus für Ford-Pilot Duval

Sieben Kilometer nach Start der ersten Sonderprüfung des Tages blieb Francois Duval (Ford), der zweiter im Gesamtklassement war, mit einem Motorschaden stehen. "Unter der Haube war ein kleines Feuer ausgebrochen. Das war’s dann – ich bin unglaublich enttäuscht“, erklärte der Belgier. Dadurch rückte Titelanwärter Sebastien Loeb mit seinem Citroen von der dritten an die zweite Position im Gesamtklassement vor. Natürlich verbesserte sich automatisch auch Petter Solberg (Subaru) vom sechsten auf den fünften Platz - der amtierende Weltmeister fuhr überdies seine erste Bestzeit. "Leider ein bisschen spät, glaube ich“, scherzte Solberg. Hinter dem Norweger platzierten sich Marcus Grönholm (Peugeot) und Markko Märtin (Ford), der wegen eines Brandes im Motorraum gestern Abend noch um seinen Start gebangt hatte. Nach Märtin rollten Sainz (Citroen) und Hirvonen (Subaru) ein, WM-Titelkandidat Loeb gab sich mit einem sechsten Platz zufrieden. Freddy Loix (Peugeot) fuhr vor Skoda-Speerspitze Armin Schwarz als Siebter über die Linie, fünf Sekunden hinter Schwarz folgte Fabia-Kollege Toni Gardemeister.

Nach der nächsten Sonderprüfung brachte Märtin mit seiner fünften Bestzeit in dieser Rallye seinen Ford zum Service – Qualm war erneut aus seinem Motorraum gestiegen. Hinter ihn hatten sich Solberg (Subaru), Sainz (Citroen) und Grönholm (Peugeot) sortiert. Loeb hielt sich über 20 Sekunden hinter dem Schnellsten auf dem fünften Platz – mit seiner Position auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement machte es nichts, wenn er Sekunden auf den führenden Märtin verlor. Schwarz (Skoda) war als Siebter wieder 14 Sekunden schneller als Kollege Gardemeister.

Ford gewinnt Rallye, Loeb wird Weltmeister

Mit dem winzigen Vorsprung von 0,2 Sekunden sicherte sich Märtin auch die Topzeit – seine sechste - der vorletzten Sonderprüfung vor Grönholm (Peugeot). Dritter wurde Sainz vor seinem Citroen-Teamgenossen Loeb, der weiterhin gelassen in Richtung Titelgewinn steuerte. Solberg (Subaru) landete 10 Sekunden hinter dem Schnellsten als Fünfter vor Gardemeister (Skoda), der seinen Senior Schwarz um vier Sekunden schlagen konnte.

Mit seiner siebten Bestzeit auf den 12 Sonderprüfungen unterstrich Ford-Pilot Markko Märtin seine Überlegenheit in Korsika und feierte seinen zweiten Sieg in der diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft: Nach Mexiko hatte der Este keine Rallye mehr gewinnen können. Sainz (Citroen) war Zweitschnellster vor Grönholm (Peugeot) – Loeb fuhr seinen Xsara auf den vierten Platz. Damit hatte der Elsässer sein Jahresziel erreicht – er war Weltmeister 2004. Der bis heute amtierende Weltmeister Petter Solberg (Subaru) kam als Fünfter ein, Armin Schwarz (Skoda) fuhr die sechstschnellste Zeit der letzten Sonderprüfung.

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