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Rallye Deutschland

Loeb fährt vierten Sieg ein

Foto: McKlein 49 Bilder

Sébastien Loeb hat zum vierten mal die Deutschland-Rallye gewonnen. Mit dem zweiten Rang für den Belgier Francois Duval wurde der Triumph für das Citroen-Werksteam komplett. Die Franzosen haben die Führung in der Marken-WM von Peugeot zurückerobert.

28.08.2005

37,4 Sekunden Vorsprung im Ziel geben nur unzureichend die Souveränität von Sébastien Loeb und Beifahrer Daniel Elena bei der Deutschland-Rallye wieder. Abgesehen von einem harmlosen Dreher leistete sich der Weltmeister keinen Fehler. Er eroberte auf 19 Prüfungen 13 Bestzeiten. Die Kombination Citroen und Michelin war auf den trockenen Asphalt-Straßen in Hunsrück und Saarland nicht zu schlagen.

Der einzige, der Loeb hätte gefährden können, war Teamkollege Francois Duval, der aber nach einem Ausrutscher am Samstag (27.8.) von Sportchef Guy Fréquelin zu mehr Zurückhaltung aufgefordert wurde. Für Loeb war es der vierte Deutschland-Sieg in Folge und der achte WM-Sieg dieser Saison. Durch den Doppelerfolg eroberte Citroen mit sechs Zählern Vorspung die Führung in der Marken-WM vom konzerneingenen Konkurrenten Peugeot zurück.

Peugeot und Subaru waren mit ihren Pirelli-Reifen in Deutschland chancenlos. Marcus Grönholm war im Peugeot 307 WRC als Dritter schnellster Nicht-Citroen. Bei Ford wurde Speerspitze Toni Gardemeister 20 Minuten durch einen Elektrik-Defekt gebremst. Es blieb nur Platz 17. Subaru-Star Petter Solberg fiel durch ein Getriebeproblem auf Rang sieben zurück.

Wieder einmal Pech für Skoda: Nachdem Alex Bengue seine Chancen auf Punkte in einem Weinberg versenkt hatte, ruhten die Hoffnungen auf Armin Schwarz. Der Franke war am Samstag gerade in die Top Acht vorgestoßen, da stoppten ein defekter Kühler und ein in der Folge überhitzter Motor die Fahrt.

Am Sonntag waren die Positionen weitgehend bezogen. Lediglich Gigi Galli (Mitsubishi) und Roman Kresta (Ford) kämpften mit 0,6 Sekunden Abstand um Platz fünf. Beide Fahrer bekamen von ihren Teamchefs den Befehl zur Attacke. Es war Galli, der die besseren Nerven hatte. Der Italiener eröffnete den Schlussspurt mit seiner ersten Bestzeit an diesem Wochenende, auch auf den beiden letzten Prüfungen ließ er den Tschechen hinter sich. Mitsubishi kassierte damit die beste Platzierung eines nichtfranzösischen Autos.

Bester Deutscher war so wieder einmal Hermann Gaßner, der in seinem neuen Mitsubishi Lancer Evo VIII als 18. ins Ziel kam und die seriennahe Gruppe N gewann. Die Red Bull-Junioren Andreas Aigner und Quirin Müller bremsten sich selbst durch Ausrutscher. Die Sensation auf dem Gasfuß hatte kurz Markus Fahrner, der nach der ersten Prüfung in seinem Opel Corsa die komplette Elite der Super 1600-WM hinter sich gelassen hatte, doch zwei Reifenschäden, ein Mauerkontakt und schließlich ein Getriebeschaden ließen den Traum platzen.

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