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Rallye Deutschland

Solberg macht Kleinholz

Foto: McKlein

Petter Solberg und sein Beifahrer Phil Mills überstanden einen schweren Unfall beim Shakedown-Test ohne Blessuren. Ihr Subaru Impreza WRC wurde jedoch so schwer beschädigt, dass der Start bei der morgen beginnenden WM-Lauf fraglich ist.

10.08.2006

"Im Moment schaut es ziemlich finster aus“, sagte der zerknirschte Solberg. "Die Mechaniker haben für viele Stunden viel zu tun.“ Als Unfallursache machte der Norweger ein "schlecht liegendes Auto“ aus. "Wir hatten ziemlich starkes Übersteuern. Wir haben uns gedreht und sind ein den Bäumen eingeschlagen.“ Der Impreza wurde vorn und hinten stark zerknüllt.

Vor drei Jahren hatte Solberg beim Shakedown zur Korsika einen ähnlich schlimmen Unfall. Damals gelang es, den Subaru rechtzeitig Instand zu setzen. Der Norweger gewann die Rallye - und am Ende des Jahres auch den Weltmeistertitel.

Schnellster beim letzten Aufgallopp zur Deustchland-Rallye war ausgerechnet Solbergs Teamkollege Stéphane Sarrazin. Der Franzose, ein ehemaliger Formel 1-Fahrer, war mit 1.50,3 Minuten um eine Zehntelsekunde schneller als Weltmeister Sébastien Loeb im Citroen, der die letzten vier Ausgaben der Deutschland-Rallye gewann. Hinter Solberg, für den 1.50,6 Minuten notiert wurden, kam Citroen-Newcomer Dani Sordo auf Rang vier.

Einen guten Endruck hinterließ DTM-Star Mattias Ekström. Im Red Bull-Skoda kam der Schwede auf 1,52,8 Minuten und war damit nur um zwei Zehntelsekunden langsamer als Ex-Weltmeister Marcus Grönholm im Werks-Ford Focus. Der sechsmalige Deutsche Rallyemeister Mathias Kahle im Skoda Fabia WRC ging beim Shakedown verhalten zu Werke und begnügte sich mit einer Zeit von 1.56,9 Minuten.

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