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Rallye Deutschland

Start nach Maß für Loeb

Foto: McKlein 50 Bilder

Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb bestätigte am ersten Tag der Deutschland-Rallye seine Favoritenrolle sehr eindrucksvoll. Nach fünf von insgesamt 19 Sonderprüfungen über insgesamt 99 Kilometer liegt der Franzose klar in Führung.

15.08.2008 Claus Mühlberger

Der Citroen-Fahrer hat rund 20 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Mikko Hirvonen im Ford Focus. Dritter ist der Spanier Dani Sordo im zweiten C4 WRC. Auf Platz vier folgt der belgische Aspahlt-Spezialist Francois Duval im Stobart-Ford.

Unterbrechung nach Galli-Unfall

Nach einem schweren Unfall wegen eines Fahrfehlers wurde die fünfte Wertungsprüfung "Grafschaft Veldenz 2" abgebrochen. Die italienische Ford-Crew Gigi Galli/Giovanni Bernacchini überstand den Crash anscheinend unverletzt. Fahrer und Beifahrer wurden aber vorsorglich zu weiteren Untersuchungen in das Krankenhaus Trier transportiert. "Ich fühle mich den ganzen Tag schon nicht wohl", hatte Fahrer Galli vor dem Start zur Unglücks-Prüfung gesagt. "Ich finde nicht den richtigen Rhythmus - und mit den Zeiten bin ich auch nicht zufrieden."

Gallis Unfall war auch der Grund dafür, dass die letzte Prüfung des Tages abgesagt wurde. Wegen der Verzögerung im Zeitplan dachten viele Fans, dass keine weiteren Autos mehr kommen und wanderten ab. Der FIA-Sicherheitsdelegierte verfügte daraufhin, wegen der zu vielen Zuschauer, die sich an gefährlichen Stellen aufhielten, die Prüfung komplett zu streichen.

Loeb in allen Prüfungen mit Bestzeit

Sébastien Loeb, der allen Wertungsprüfungen die Bestzeit setzte, kommentierte seine Vorstellung gewohnt cool: "Ein guter Start, aber ich habe auch stark gepusht. Ich fahre absolut am Limit." Auch für Tabellenführer Mikko Hirvonen war die Welt in Ordnung: "Wenn Seb nur einen Fehler macht, bin ich dran", sagte der Finne. "Am Morgen bin ich wohl etwas zu vorsichtig gefahren."

Wenig berauschend fiel die Asphalt-Premiere des neuen Subaru Impreza aus. Hinter Jari-Matti Latvala im zweiten Werks-Ford rangierten Petter Solberg und Chris Atkinson nur auf den Plätzen sechs und sieben. Der Ex-Weltmeister beschwerte sich über ein zickiges Fahrverhalten: "Beim Anbremsen der Spitzkehren überbremst die Hinterachse, und das Auto kommt schnell quer."

Eine recht brave Vorstellung lieferte Suzuki: Per-Gunnar Andersson und Toni Gardemeister häuften jedoch bereits jeweils rund zwei Minuten Rückstand an. Dies reicht nur für die Plätze zehn und elf im Zwischenklassement. "Mit den Bremsen bin ich nicht zufrieden, bin vorsichtig - sonst alles okay", meinte der Finne.

Deutsche Fahrer sind in der Top-Kategorie, den World Rally Cars, nicht am Start. In der so genannten zweiten Liga, der Junior-WM (JWRC) für frontangetriebene Autos mit 1600er-Saugmotoren, konnten sich zwei junge Einheimische gut in Szene setzen. Aaron Burkhart liegt mit seinem Citroen C2 auf Klassenrang drei. Florian Niegel, der einen Suzuki Swift pilotiert, folgt auf Platz vier in die JWRC. Bei den seriennahen Gruppe N-Autos führt Herrmann Gassner junior mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 vor seinem Vater gleichen Namens.


Zeitentabelle Rallye Deutschland (Tag 1):

1.


Sébastien LOEB

1:00:22.5


0.0

2.


Mikko HIRVONEN

1:00:42.4


+19.9

3.


Dani SORDO

1:00:48.1


+25.6

4.


Francois DUVAL

1:01:01.2


+38.7

5.


Jari-Matti LATVALA

1:01:18.2


+55.7

6.


Petter SOLBERG

1:01:26.4


+1:03.9

7.


Chris ATKINSON

1:01:56.5


+1:34.0

8.


Henning SOLBERG

1:01:58.7


+1:36.2


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