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Rallye Finnland

Grönholm holt ersten Peugeot 307- Sieg

Foto: McKlein 36 Bilder

Marcus Grönholm holte sich mit dem neuen Peugeot 307 nach 2000, 2001 und 2002 seinen vierten Heimsieg in Finnland. Hinter ihm platzierten sich Markko Märtin auf Ford und der Finnland-Sieger von 1990, Carlos Sainz auf Citroen.

08.08.2004

41 Wagen - davon 36 Teams in Wertung von anfangs 68 - rollten in den dritten Tag der Rallye Finnland. Der Himmel am Sonntag (8.8.) war bewölkt, Regen und Gewitter drohten. Zu absolvieren hatten die Aktiven heute vier Sonderprüfungen mit einer Länge von insgesamt 95,26 Kilometern bei einer Tagesstrecke von 349,58 Kilometern. Die Pisten waren feucht, boten also schönen Grip.

Den Kommentaren der Fahrer am gestrigen Abend war zu entnehmen, dass sich am letzten Tag der Rallye wohl nicht mehr viel im Klassement tun würde - der Trend ging eindeutig zu “ Position halten“ und nicht zu Attacke. Man hielt sich daran. Denn: Von den gestarteten und nominierten zehn Werksfahrern waren noch sechs übrig. Deshalb konnte jeder der Überlebenden, falls er denn die Zielrampe sah, mit mindestens drei Zählern rechnen.

Grönholm sichert seine Position

Leader Marcus Grönholm (Peugeot) fuhr in der ersten WP des Tages Bestzeit, Markko Märtin (Ford) war Zweitschnellster vor Sebastien Loeb (Citroen), Janne Tuohino (Ford) und Carlos Sainz (Citroen): Die Punktesammler der Werksteams riskierten nichts mehr und ließen die längst Ausgefallenen der Vortage vom Schlage der Solberg und Hirvonen (Subaru) sowie Lindholm (Peugeot), die das ungeliebte SupeRally-System erneut an die Startlinien spülte, ruhig herumgeigen: Deren Zeiten zählten ja nicht, verwirrten lediglich die Zuschauer.

Bestzeit für Grönholm (Peugeot) auch in der zweiten Sonderprüfung des letzten Tages - der Leader im der Gesamtwertung baute seinen Abstand zu Verfolger Märtin (Ford) auf satte 41,9 Sekunden aus. Der wehrte sich nicht. "Wir wollen so viele Punkte als möglich machen - ein zweiter Platz reicht mir“, war Märtinds Erklärung. Sainz (Citroen) war in dieser Prüfung Zweitschnellster vor Märtin, der wiederum Loeb (Citroen) mit 1,5 Sekunden auf den vierten Platz verweisen konnte. Francois Duval (Ford) schaffte es, seinen Team-kollegen Janne Tuohino, der in der Gesamtwertung zwei Plätze vor ihm lag, zu kontrollieren. Und: Der Belgier näherte sich dem auf dem 7. Platz fahrenden Toni Gardemeister (Skoda) bis auf 1,6 Sekunden. "Ich will Gardemeister unbedingt überholen- unser Focus ist heute perfekt“, lautete Duvals Devise. Immerhin - alle drei eingesetzten Skoda waren noch im Geschäft - Jani Paasonen an 6., Gardemeister an 7. und Armin Schwarz auf 12. Position. Ihr Boss Martin Mühlmeier: "Wir wollen drei Fabia im Ziel sehen.“ Auch der letzte Mitsubishi rollte noch -Gilles Panizzi hielt ihn seit Samstag tapfer an 11. Stelle.

Letzte Gefechte ohne Kämpfe

Märtin (Ford) fuhr seine fünfte Top-Zeit dieser Rallye in der vorletzten Prüfung, Leader Grönholm ( Peugeot ) gab sich mit dem zweiten Platz hinter dem Esten zufrieden. Sainz (Citroen) lieferte - zum dritten Mal hier - die drittbeste Zeit vor seinem Teamgefährten Loeb. Tuohinen (Ford) war hinter dem Franzosen schneller als sein Marken-Kollege Duval. Der Belgier wurde Sechster in der vorletzten WP - das reichte ihm aber, um Gardemeister (Skoda) vom 7. Platz im Gesamt auf den 8. hinunter zu bringen.

Duval sicherte sich in der letzten Wertungsprüfung Bestzeit mit seinem Ford - seine erste in dieser Rallye. Gesamtsieger Grönholm (Peugeot) wurde Dritter - er legte sich auch mit dem Zweitplatzierten, Märtin (Ford) nicht mehr an. Viertschnellster wurde Sainz (Citroen) vor Tuohino (Ford) und Gardemeister (Skoda) auf dem 6. Platz.

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