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Rallye Finnland

Grönholm wiederholt Vorjahressieg

Foto: McKlein

Der Finne Marcus Grönholm und Peugeot haben nach einem Jahr wieder einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen. Der zweifache Champion wiederholte bei seiner Heim-Rallye seinen Sieg aus dem Vorjahr.

07.08.2005

Nach 21 Schotterprüfungen (= 355,59 km) verwies der 37-Jährige im Peugeot 307 den französischen Weltmeister Sébastien Loeb um 1:06,7 Minuten auf den zweiten Platz. Mit dem dritten Rang trug der Este Markko Märtin dazu bei, dass der fünffache Weltmeister Peugeot in der Markenwertung mit 106 Punkten und einem Zähler Vorsprung auf Citroen wieder die Führung übernahm. In der Fahrerwertung führt der siebenmalige Saisonsieger Loeb mit 83 Punkten und einem Vorsprung von 28 Zählern vor Grönholm.

Mit dem elften Platz und einem Rückstand von 10:44,1 Minuten beendeten die deutschen Skoda-Piloten Armin Schwarz/Klaus Wicha (Oberreichenbach/Bad Karlshafen) den zehnten WM-Lauf. "Ich denke, mit diesem Ergebnis können wir leben. Das ist eine ganz spezielle Rallye, bei der man gegen die Finnen keine Chance hat. Wir waren diesmal etwas schneller als im letzten Jahr", sagte Schwarz, der 2004 den 12. Platz belegte.

Grönholm stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Nach einem Jahr stand er wieder auf dem Siegerpodest ganz oben. "Ich war in diesem Jahr schon mehrmals vor einem Sieg. Jetzt endlich ist er mir gelungen, und das in meiner Heimat", sagte der Finne, der sich in der WM um einem Rang auf den zweiten Platz verbesserte. "Ich habe heute jedes Risiko vermieden, mich zurück gehalten und auf jeden Stein geachtet, um ja nichts zu beschädigen." Vor einem Jahr sorgte Grönholm, der diesmal elf der 21 Schotterprüfungen gewann, für den ersten Sieg des Peugeot 307, diesmal holte er für seinen Auftraggeber Peugeot, der sich Ende 2005 Richtung Rundstrecke aus der WM
verabschiedet, den zweiten Triumph des anfälligen 307.

Der souveräne WM-Spitzenreiter Loeb nahm seine erste Saisonniederlage seit der Rallye Mexiko Mitte März gelassen hin. "Ich wusste ja, dass es sehr schwer sein würde, hier zu siegen. Ich habe es zwar gehofft, aber wirklich nicht ganz so ernsthaft daran gedacht. Wir haben mit dem zweiten Platz für uns das Optimum geholt und unsere Führung in der Weltmeisterschaft gefestigt", sagte Loeb. Seinen achten Saisonsieg könnte Loeb in drei Wochen in Deutschland einfahren. Dort hat der Elsässer schon drei Mal hintereinander gewonnen.

Zu den Ergebnissen.

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