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Rallye Frankreich 2010 - Ergebnis Tag 3

Sebastien Loeb holt erneut den WM-Titel

Sebastien Loeb - Siebter Titel Foto: xpb 31 Bilder

Sébastien Loeb ist zum siebten Mal hintereinander Rallye-Weltmeister. Der Elsässer gewann am Sonntag (3.10.) in Straßburg die Rallye Frankreich und sicherte sich vorzeitig den Titel. Sein schärfster Konkurrent und Teamkollege Sébastien Ogier war am Samstag nach technischen Problemen zurückgefallen.

03.10.2010

Neben dem Titelgewinn für den Elsässer steht auch sein Team bereits vorzeitig als neuer Marken-Weltmeister fest. Für Citroën ist es der sechste Titel in dieser Wertung.

Loeb holt siebten Titel vor seiner Haustüre

Einen besseren Ort für seinen WM-Triumph hätte sich Sébastien Loeb nicht aussuchen können. In seiner Geburtsstadt Haguenau machte der Rallye-Pilot aus dem Elsass seinen siebten Titelgewinn hintereinander perfekt. Nach seinem Sieg bei der Rallye Frankreich ist dem 36 Jahre alten Rekordchampion zwei Läufe vor Saisonende der Titel nicht mehr zu nehmen. Sein schärfster Konkurrent, Landsmann und Citroën-Teamkollege Sébastien Ogier hatte am Samstag wegen technischer Probleme alle Hoffnungen aufgeben müssen und wurde am Ende nur Sechster. Die Rallyes in Spanien und Wales haben nur noch statistischen Wert.

"Das ist das Beste, was mir je in meinem sportlichen Leben passiert ist. Es ist unglaublich, zu Hause Weltmeister zu werden vor so vielen Leuten", sagte Loeb. Mit einer Champagnerdusche wurden er und sein monegassischer Beifahrer Daniel Elena von Tausenden Fans gefeiert. Nebenbei sicherte das Duo Citroën auch den Gesamtsieg in
der Hersteller-Wertung - zum sechsten Mal in Folge.

Loeb dominanter als Schumacher

Die Dominanz von Loeb ist im Motorsport einmalig. Der ebenfalls mit sieben Titeln geschmückte Rekordweltmeister Michael Schumacher hat selbst in seinen besten Zeiten die Formel 1 niemals so beherrscht wie Loeb den Rallye-Sport.

Der Wahl-Schweizer hat seit seinem WM-Debüt 1999 auf Korsika alle wesentlichen Bestmarken in seinem Sport übertroffen. Er hat drei Titel mehr als die viermaligen Champions Juha Kankkunen und Tommi Mäkinen. Loeb gewann 60 WM-Läufe. 2005 konnte er auf Korsika als erster Fahrer alle Prüfungen bei einem WM-Lauf für sich entscheiden. Im selben Jahr siegte er als erster Pilot bei sechs WM-Rennen hintereinander. 2008 schaffte der zum "Ritter der Ehrenlegion" ernannte Loeb elf Saisonerfolge bei 15 Rallyes.

Nachdem er sich 2009 erst im letzten Lauf die WM-Krone aufgesetzt hatte, war in diesem Jahr die alte Dominanz wieder da. Sechs WM-Läufe konnte der Vater einer Tochter gewinnen. Einzig der zweite "Super Séb", der 26-jährige Sébastien Ogier, konnte ihm folgen - die Nachfolge konnte er noch nicht antreten. In Frankreich fuhr Loeb mit 35,7 Sekunden Vorsprung vor seinem Markenkollegen Daniel Sordo aus Spanien ins Ziel. Dritter wurde der Norweger Petter Solberg im privat eingesetzten Citroën. Bester Ford-Fahrer war Jari-Matti Latvala, doch der Finne lag schon 1:29,3 Minuten zurück.

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