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Rallye GB

Loeb führt knapp vor Hirvonen

Sebastien Loeb Foto: Citroen 54 Bilder

Sebastien Loeb und Mikko Hirvonen haben sich am ersten Tag der Rallye in Wales einen heißen Kampf um jede Sekunde geliefert. Nach den ersten sechs Prüfungen führt Weltmeister Loeb mit nur 5,3 Sekunden vor seinem finnischen Herausforderer.

23.10.2009 Tobias Grüner

Das groß angekündigte Duell um den Titel hat bislang nicht enttäuscht. WM-Spitzenreiter Mikko Hirvonen und Weltmeister Sebastien Loeb haben sich auf den ersten Kilometern der Rallye GB einen elektrisierenden Kampf geliefert, der gegen Ende des Tages sogar noch an Intensität zunahm.

Den ersten Schlagabtausch am Morgen entschied Loeb noch klar für sich. Mit drei Bestzeiten zog der Franzose bis zur Mittagspause bereits auf knapp 9,9 Sekunden weg. Doch am Nachmittag konterte sein Ford-Herausforderer seinerseits mit zwei Bestzeiten und verkürzte den Rückstand auf nur noch 5,3 Sekunden.

Rutschige Bedingungen auf schlammigen Grund

"Ich habe versucht noch einmal zurückgeschlagen", erklärte Hirvonen nach der letzten WP des Tages. Allerdings musste der Finne dafür volles Risiko gehen. "Ich hatte sehr viele kritische Momente. Es ist einfach sehr rutschig da draußen." Auch Loeb äußerte sich überrascht über das geringe Gripniveau auf den walisischen Schotterpisten. "Ich bin nur gerutscht und hatte viel Untersteuern."

Nebel und leichter Regen am Morgen verwandelten den Waldboden in eine lose Schlammschicht, die mit jedem Auto tiefer wurde. "Es ist wie erwartet ein harter Kampf", kommentierte Hirvonen das Duell um die Spitze. "Wirklich aufregend", fügte Titelkontrahent Loeb hinzu. "Mikko ist sehr schnell. Aber ich bin vorne, also kann ich ganz glücklich sein mit dem Tag. Wir werden sehen wie es morgen läuft."

Loeb und Hirvonen weit enteilt

Mit ihrem heißen Kampf an der Spitze haben die beiden Führenden den Rest des Feldes zu Statisten degradiert. Am ehesten konnte noch das Citroen Duo Petter Solberg und Dani Sordo an den Favoriten dranbleiben. Beide wiesen nach den ersten sechs Prüfungen allerdings schon einen Rückstand von über 40 Sekunden auf.

"Ich bin zufrieden mit meiner Pace auf Schotter. Aber die beiden da vorne sind einfach nicht zu schlagen", resignierte Sordo. Markenkollege Solberg hat dagegen noch nicht aufgegeben. "Ich bin sehr zufrieden, auf Rang drei zu sein. Es läuft bei mir immer besser", erklärte Petter. "Wir sind noch relativ nah an den Führenden und haben noch Potenzial nach oben. Ich werde auf jeden Fall alles versuchen, meine Position zu verbessern."

Vier Citroen unter den Top 5

Hinter Solberg und Sordo landete mit Junior Sebastien Ogier noch ein weiterer Citroen unter den Top fünf. Für die Ford-Armada lief der erste Tag dagegen nicht so gut. Henning Solberg musste schon in den Auftaktprüfungen mit Motoraussetzern kämpfen und viel weit zurück.

Noch schlimmer erwischte es Jari-Matti Latvala, der mit einer gerissenen Antriebswelle vorne links kämpfte. Der Defekt führte am Morgen auch zu einem Ausfall der Vorderbremsen. "Die Bremsen konnten wir noch einmal reparieren, aber für die Antriebswelle hatten wir kein Ersatzteil. Ich bin froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben und nun reparieren können." Mit einem Rückstand von 6:50 Minuten liegt der Teamkollege Hirvonens allerdings schon aussichtslos zurück."

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