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Rallye Griechenland

Loebs fünfter Sieg in Folge

Foto: McKlein 28 Bilder

Zwölf Bestzeiten insgesamt, eine davon noch am letzten Tag, sicherten dem schier unschlagbaren Sebastien Loeb am Sonntag (26.6.) den sechsten WM-Sieg in dieser Saison. Deutlich abgeschlagen folgten Toni Gardemeister auf Ford und Carlos Sainz auf dem zweiten Werks-Citroen. Armin Schwarz wurde Letzter aller Werkspiloten.

26.06.2005

Noch 67 von ursprünglich 88 Startern machten sich auf in die letzten vier Prüfungen mit fast 100 Kilometern Länge. Allerdings waren es nicht weniger als 29, die im Modus der SupeRally fuhren, da sie an den Vortagen schon ausgefallen waren. Zu denen gehörte neben Manfred Stohl (Citroen) auch Armin Schwarz (Skoda).

Loeb unantastbar, Gardemeister gibt weiter Gas

Die erste Bestzeit des letzten Tages ging an Ford-Pilot Toni Gardemeister, obwohl dieser über die sehr staubige, raue Piste klagte: "Mein Chef Malcolm Wilson hat mir aufgetragen, Biss zu zeigen. Das habe ich gestern schon getan, als ich Sainz nieder rang.“ Zweitschnellster wurde der risikolos fahrende Rallye-Leader Sebastien Loeb (Citroen) vor Marcus Grönholm (Peugeot), Harri Rovanperä (Mitsubishi) mit Problemen an der Servo-Lenkung und Carlos Sainz (Citroen). Dessen Freund und Manager Juanjo Lacalle kommentierte: "Carlos wird nichts mehr riskieren in seiner letzten Rallye. Er will nur Punkte für das Team und einen Podiumsplatz für sich.“ Wacker hielt sich Manfred Stohl, mit dem österreichischen Citroen – er war Siebtschnellster. Manfred äußerte: "Ich habe gestern schon gezeigt, dass ich zügig fahren kann – in Argentinien sehen wir mehr.“ Armin Schwarz testete im SupeRally-Modus weiter mit dem Skoda Fabia – er hoffte auf ein Wunder und einen Markenpunkt.

Zwölfte Akropolis-Bestzeit für Loeb

Die zweite Wertungsprüfung des Tages brachte dann die zwölfte Bestzeit für Citroen mit Sebastien Loeb. Deutlich um vier Sekunden setzte sich der Star an die Spitze, vor Toni Gardemeister, Harri Rovanperä, Marcus Grönholm und einen Petter Solberg auf Subaru, der offenbar allmählich Tritt fassen konnte. Der Norweger klagte dennoch: "Es war besser als an den Vortagen, aber irgendwie sehr gefährlich.“ Hinter den Norweger platzierte sich der vorsichtige Sainz (Citroen), gefolgt von Mikko Hirvonen (Focus 03), der schon am Samstag mit seinem Altwagen sehr positiv aufgefallen war.

Körperlich aktiv wurden Gigi Galli und sein Copilot (Mitsubishi): Nach Erreichen des Service sprang ihr Lancer nicht an, er musste durch die Zeitkontrolle geschoben werden. Galli stöhnte: "Ich werde demnächst Zuschauer – die anderen sind alle so schrecklich schnell.“ Betroffen war Markko Märtin (Peugeot) infolge zu harter Reifen – er jammerte: "Solberg kommt mit seinem Subaru so schnell auf, dass ich meinen achten Platz wohl kaum halten kann.“

Letzte Etappen mit Hirvonen als Superstar

Mit über 34 Kilometern stand die vorletzte Wertungsprüfung, die längste der gesamten Rallye, an. Bestzeit ging an Ford-Pilot Mikko Hirvonen, der dem Rallyeleader Loeb als Zweitem über sieben Sekunden abnahm. Loeb erklärte: "Ich habe mich an die Strecke nicht mehr besonders gut erinnern können.“ Es war die zweite Bestzeit für Hirvonen bei dieser Rallye. Hinter Loeb platzierten sich Grönholm – er fuhr mit Pirelli XR-Reifen, da ihm die besseren vom Typ KP ausgegangen waren - Rovanperä und ein fast schon verhaltener Toni Gardemeister, der seinen zweiten Platz im Gesamtklassement nicht mehr gefährden wollte. Gardemeister äußerte: "Meine Zeit reicht mir, um den zweiten Platz im Gesamtergebnis zu halten.“ Manfred Stohl war Sechstschnellster, Petter Solberg (Subaru) kam als Siebter vor Carlos Sainz (Citroen) durch die Lichtschranke – der Spanier sicherte lediglich noch seinen Podiumsplatz. Carlos grinste: "Ich gebe mich mit dem dritten Platz zufrieden.“
Auch die letzten 17,55 Kilometer gingen an Ford-Mann Hirvonen, weil alle großen Stars lupften: Grönholm verlor über fünf Sekunden auf seinen jungen Landsmann, Loeb fast zehn. Auch Sainz und Gardemeister gaben nicht mehr Vollgas – keiner mochte mehr Risiken eingehen.

Zu den Ergebnissen.

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