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Rallye Großbritannien

Grönholm ungefährdet

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In Abwesenheit von Weltmeister Sébastien Loeb bemühte sich der Rest des Feldes redlich, Vize-Champion Marcus Grönholm beim Saisonfinale in Wales (1. bis 3.12.) das Leben schwer zu machen - ohne Erfolg.

03.12.2006

Ein schweres Tiefdruckgebiet konnte Marcus Grönholm auf seinem Weg zum siebten Saisonsieg ebensowenig hindern wie seine Kollegen. Teamkollege Mikko Hirvonen blies nach dem vorzeitigen Gewinn der Marken-WM entlassen von der Pflicht anzukommen zum Angriff und scheiterte schon in der ersten Prüfung. Nach einem schweren Steintreffer war der Überrollkäfig beschädigt. Am Ende des ersten Durchgangs zogen ihn die Sportkommissare aus dem Verkehr.

Nachdem Grönholm von der komfortablen Führung eingelullt am Abend des ersten Tages eine Prüfung den Schongang einschaltete, robbte sich Petter Solberg bis auf 25 Sekunden heran, doch als Grönholm am Samstagmorgen wieder angaste, patzte der Norweger im Subaru. Zwei Ausrutscher und eine angeknackste Lenkung bedeuteten am Ende Rang drei und eine sieglose Saison für Subaru, Grönholm sicherte sich neun Bestzeiten auf den 17 Prüfungen und siegte miet rund eineinhalb Minuten Vorsprung.

Stohl mit bestem Saisonergebnis

Der einzige Fahrer, der ohne Fehler über die matschigen Waldwege nördlich von Swansea eilte, war neben Grönholm Manfred Stohl im Bozian-Peugeot des OMV-Teams. Mit Rang zwei stellte er sein bisher bestes WM-Ergebnis (nach Zypern 2005) ein und holte sich im Finale noch WM-Rang vier vor Jungstar Daniel Sordo.

Für den Spanier im Kronos-Citroën war die Rallye Großbritannien Neuland. Zudem bremste ihn am Samstag ein malades Getriebe. So war nicht mehr als Rang sieben drin. Teamkollege Xavier Pons holt einen soliden fünften Rang, doch ohne Sébastien Loeb, der lediglich zum Training und zur Saisonabschlussparty nach Cardiff gereist war, ist das Kronos-Team nicht siegfähig.

Latvala glänzend

Pons musste sich gar von einem Grünschnabel den Schneid abkaufen lassen. Der 21-jährige Jari Matti-Latvala begann seiner WRC-Karriere 2003 in einem Subaru in Wales. In diesem Jahr saß er in seinem Semi-Werks-Ford des Stobart-Teams und eroberte Platz vier.

Österreichs Nachwuchshoffnung Andreas Aigner konnte dagegen nicht glänzen. Auf einer Pfütze ausgerutscht, traf sein Red Bull-Skoda einen Baumstumpf, Aigner musste schon auf Etappe eins aufgeben. Teamkollege Harri Rovanperä wurde nach unauffälliger Fahrt Neunter, den letzten verbleibenden WM-Punkt und den Rang als bester Skoda-Fahrer belegte Francois Duval als Achter.

Während alle anderen Championate bereits vorher entschieden waren, stand die Entscheidung in der Junior-WM noch aus. Ein Abflug brachte den favorisierten Susuzki-Werksfahrer Per-Gunnar Andersson um seine Chancen, die WM-gewann der schwede Patrick Sandell. Den Klassensieg holte sich der Este Jan Mölder mit seiner deutschen Beifahrerin Katrin Becker. Aaron Burkart schaffte als Dritter im Citroën C2 den Sprung aufs Treppchen.

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