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Rallye Irland

Auftaktsieg für Loeb

Rallye Irland 2009 Foto: McKlein 38 Bilder

Weltmeister Sébastien Loeb begann die neue Saison genauso, wie er 2008 aufgehört hatte - mit einem Sieg. Bei der Rallye Irland triumphierte der Citroen-Werksfahrer zum 48. Mal bei einem WM-Lauf - ein einsamer Rekord.

01.02.2009 Claus Mühlberger

Auf Platz zwei landete der Spanier Dani Sordo im zweiten Citroen C4 WRC. Rang drei ging an Ford-Fahrer Mikko Hirvonen, den Vizeweltmeister von 2008.

Nach tagelangem ergiebigem Dauerregen hatte sich der Himmel für den Schlusstag der Rallye Irland aufgeklart. Bei Sonnenschein, aber recht frostigen Temperaturen fuhr Ford-Mann Mikko Hirvonen auf fünf der sechs Prüfungen die Bestzeit. Der Finne hatte am Morgen eine gewagte Reifenwahl getroffen: Er ließ die Intermediates aufziehen, während die Konkurrenz von Citroen auf Winterreifen vertraute.

"Der Intermediate-Reifen war die richtige Wahl", meinte Hirvonen. "An ein paar Stellen war ich etwas zu vorsichtig. Wenn ich in einen großen Fight verwickelt gewesen wäre, hätte ich schon noch etwas zulegen können."

"Ich bin lieber auf Nummer sicher gegangen", meinte auch Loeb. "Ich musste ja heute nicht mehr ans Limit gehen. Dennoch war ich fast genauso schnell wie Mikko." Doch ganz ohne Probleme ging der Schlusstag nicht ab: Auf der vorletzten Wertungsprüfung rutschte Loeb mit zwei Rädern neben die Strecke. Erst nach rund 60 Metern hatte er die Situation wieder im Griff.

Loeb im Glück

"So ganz habe ich die Kontrolle über das Auto nicht verloren", sagte Loeb. "Aber ein bisschen Glück hatte ich schon." Dieser Fauxpas war bereits die zweite größere Schrecksekunde für den Rekordweltmeister nach seinem gestrigen Ausrutscher, der ebenfalls ohne arge Konsequenzen blieb.

"Es war ein sehr schwieriges Wochenende mit sehr trickreichen Bedingungen speziell am ersten Tag, als ich die falschen Reifen gewählt hatte", meinte Loeb zusammenfassend. "Mit den Winterreifen ging es dann viel besser. Es war dann nicht allzu schwer, einen guten Rhythmus zu finden. Ich mußte mich aber wirklich 100-prozentig konzentrieren."

Mikko Hirvonen wusste nach der Rallye nicht so recht, ob er zufrieden sein sollte. "Am Ende bin ich froh, sechs Punkte in der Tasche zu haben. Am Samstag habe ich noch gehofft, Sordo angreifen zu können. Aber nach dem Probleme mit der Servolenkung, mit denen ich mehr als eine Minute verlor, hat sich das ja erledigt." Beifahrer Jarmo Lehtinen ergänzte: "Danach sind wir eigentlich nur noch herumgegondelt. Das war etwas frustrierend."

Burkart landet JWRC-Sieg

Einen sehr schönen Erfolg landete Aaron Burkart. Der Deutsche, der zum ersten Mal in der WM auf einem Suzuki Swift Super 1600 startete, holte seinen ersten Sieg in der Junior-WM. "Ich weiß gar nicht was ich sagen soll", meinte der 26-Jährige überglücklich.

"Zum Glück war mein Auto ziemlich robust. Bei meinem Ausrutscher in der dritten Wertungsprüfung ist zum Glück nicht viel passiert." Pech für Burkart: "Ich habe heute kaum Zeit, um mit den Jungs vom Team ordentlich zu feiern. Muss morgen früh um vier Uhr aufstehen, um die Fähre zu erwischen."

Ausblick auf Norwegen

Die Rallye war noch gar nicht ganz vorüber, da hatte Loeb, der Supermann der Rallye-WM, den Erfolg von Irland geistig schon abgehakt. Der 34-Jährige dachte an den nächsten WM-Lauf in Norwegen: "Das wird schwierig." "In Norwegen sind wir sicherlich nicht in der Favoritenrolle", meinte auch Sportchef Olivier Quesnel.

Bei der letzten Schnee-Rallye, dem WM-Lauf in Schweden im Februar letzten Jahres, landete Ford einen Dreifach-Sieg. Für Citroen blieb nur Platz fünf durch Sordo. Loeb verpasste nach einem herzhaften Überschlag am ersten Tag die Punkteränge.

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