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Rallye Italien

Citroen-Star Loeb dominiert

Foto: McKlein

Vier souveräne Bestzeiten am Freitag (29.4.) reichten dem Citroen-Piloten Sebastien Loeb zu einer beruhigenden Führung. Hinter ihn setzten sich Petter Solberg auf Subaru und ein faszinierender Mikko Hirvonen auf einem privaten Ford. Armin Schwarz wurde mit seinem Skoda Achter - vor dem Österreicher Manfred Stohl auf Citroen.

29.04.2005

Marcus Grönholm schlug auf in seinem Peugeot 307, sofort in der ersten Prüfung: Er nahm seinem hinter ihm fahrenden Teamkollegen Harri Rovanperä neun Sekunden ab. In der zweiten Wertungsprüfung wurde der Finne nur noch zweiter hinter Sebastien Loeb (Citroen), auf der Dritten überschlug er sich, nach Schweden zum zweiten Mal in diesem Jahr. "Ich habe zu spät gebremst, die Front und die Aufhängung demoliert“, kommentierte Grönholm den Abflug. 1.42 Minuten hatte er bei dieser Aktion verloren – das warf ihn auf den schier aussichtslosen 22. Platz zurück.

Loeb setzt sich an die Spitze

Die Führung ging an Sebastien Loeb (Citroen) – er gab sich zwei Bestzeiten hintereinander. "Reifen und Abstimmung des Xsara waren anfangs nicht ideal. Ich baute um – danach ging es“, erklärte Loeb. Hinter dem Franzosen fuhr überraschend Mikko Hirvonen mit seinem privaten Focus auf dem dritten Platz in die Mittagspause. Ford-Oberboss Jost Capito kommentierte:"Mikko hat endlich den richtigen Wagen.“ Den hatte zwar auch Ford-Werkspilot Toni Gardemeister, aber der verbog sich an einem Stein die Spurstange. Petter Solberg (Subaru), als Dritter am Mittag, klagte: "Der Schotter war für mich als Erststarter tiefer als gedacht. Ich würgte den Motor ab, rasselte in eine Gummibegrenzung, verlor insgesamt 17 bis 20 Sekunden.“ Hinter Solberg folgte Francois Duval (Citroen) – er kam trotz Kollision mit einem Mäuerchen davon. Dann Chris Atkinson (Subaru) auf seiner ersten Schotter-Rallye, Harri Rovanperä (Mitsubishi) und Armin Schwarz als siebter mit seinem Skoda. Schwarzs bestes Ergebnis in diesem Jahr, Frucht von 200 Testkilometern in Sardinien vor der Rallye: Der Deutsche war in den ersten drei Prüfungen nie langsamer als der Neunte. Hinter Schwarz fuhr Markko Märtin (Peugeot) vor Gigi Galli (Mitsubishi). Achim Warmbold (Ford) legte zwar in der dritten Wertungsprüfung die fünftbeste Zeit vor, konnte aber seine Verluste aus den beiden ersten Prüfungen nicht aufholen und fiel weit zurück.

Loeb wieder einmal nicht zu packen

Die Versuche diverser Gegner, den 7,9 Sekunden – Vorsprung des führenden Franzosen nach dem Mittag aufzuarbeiten, endeten für die Verfolger böse: Francois Duval (Citroen) arbeitete sich zwar an Mikko Hirvonen (Ford) vorbei auf den zweiten Platz, überschlug sich aber anschließend wieder einmal ins Aus. Die am Nachmittag herrschende, hektische Aktivität vieler Piloten forderte weitere, prominente Opfer: Giggi Galli riss seinem Mitsubishi Lancer die komplette hintere Aufhängung aus. Chris Atkinson (Subaru) riss sich ein Rad ab. Aber unbeirrt lieferte Seb Loeb zwei Bestzeiten, ließ Marcus Grönholm nur eine übrig. Immerhin – der Finne katapultierte sich so vom 22. Platz am Morgen hoch auf die siebte Position, in den für das Punktekonto wichtigen Bereich.

Den erreichte auch Armin Schwarz mit seinem Skoda. Aber seine Position ist für den morgigen Samstag nicht ganz sicher: Hinter ihm liegen die Verfolger Manfred Stohl (Citroen), Roman Kresta (Ford) und Achim Warmbold (Ford) dicht auf.

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