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Rallye Italien

Loeb ohne Gegner

Foto: McKlein

Drei Bestzeiten am Samstag (30.4.) halfen Sebastien Loeb, sich mit seinem Citroen Xsara fest auf dem ersten Platz zu installieren. Hinter ihm folgen Petter Solberg auf Subaru und der Mitsubishi – Fahrer Harri Rovanperä. Armin Schwarz fiel in der vorletzten Prüfung aus.

30.04.2005

Weltmeister Sebastien Loeb gab das Tempo vor beim morgendlichen Auftakt des zweiten Tages: In seinem Citroen Xsara holte er sich die fünfte Bestzeit der Rallye. "Schwierig zu fahren, aber ich bin mit meiner Zeit zufrieden“, sagte Loeb. In der zweiten Sonderprüfung ließ der Franzose dem Norweger Petter Solberg (Subaru) den Vortritt, blieb aber immer noch mit 36,2 Sekunden Vorsprung in Führung.

Pech und Probleme für die meisten

Ein paar Beispiele aus der großen Anzahl von morgendlichen Ungelegenheiten: Xavier Pons flog mit seinem Peugeot 206 in der ersten Wertungsprüfung raus – er hielt das Feld 45 Minuten auf . Skoda-Mann Janne Tuohino war unzufrieden und moserte: "Es liegt nicht am Auto, es liegt an Fahrer und Co-Pilot.“ Antony Warmbold (Ford) drehte sich auf Grund zu harter Reifen und verlor 10 Sekunden. Armin Schwarz kämpfte mit seinen Bremsen. Der Skoda-Pilot erklärte: "Es war gar nicht so schön wie in den ersten drei Prüfungen gestern – Bremsprobleme! Obwohl wir die Beläge zwischen der ersten und zweiten Wertungsprüfung des Tages wechselten, traute ich mich am Ende nicht, richtig voll zu bremsen. Ich wollte unbedingt vermeiden, die letzten acht Kilometer bergab dauernd das Pedal zu pumpen.“ Marcus Grönholm (Peugeot) raspelte das Profil seiner Michelin-Reifen bis auf die Karkasse runter, sein Kollege Markko Märtin jammerte: "Normal sind Auto und Fahrer eine Einheit, aber hier fuhr der 307 mit seinem Fahrer spazieren.“ Toni Gardemeister robbte sich nach vorne, kassierte einen Platten – sein Ford – Gefährte Mikko Hirvonen rasselte über einen Brocken, zerstörte seine Aufhängung und fiel aus. Harri Rovanperä (Mitsubishi) fand sich auf diese Weise unverhofft auf dem dritten Platz wieder, obwohl sein Lancer aufgrund viel zu weicher Reifen – Rovanperä wörtlich – "...wie ein Hase herumsprang.“ Manfred Stohl kam mit abgerissener Heckschürze rein, seine Copilotin klagte: "Ganz schwer für uns. Wir konnten auf Grund von Manfreds Magenproblemen die Strecke im Training nur einmal vorher abfahren.“

Petter Solberg (Subaru) hielt seinen zweiten Platz hinter Loeb bis Mittag, obwohl er auf Hirvonen auflief, der seinen demolierten Ford nicht von der Piste bekam. Loeb an der Spitze diktierte: "Ich will mich nicht verteidigen, aber ich muss gegen Petter Solberg wirklich kämpfen.“

Solberg attackiert, Schwarz ausgefallen

Drei Wertungsprüfungen vor Tagesschluss war Solberg (Subaru) schneller als Loeb (Citroen), Grönholm (Peugeot) und Toni Gardemeister auf Ford. Die beiden Skoda von Janne Tuohino und Armin Schwarz stürzten ab - nur 18. und 19. Platz, Schlusslichter der Werke. In der vorletzten, 30 Kilometer langen Prüfung fuhr erneut Seb Loeb die beste Zeit vor seinem Subaru-Gegner Petter Solberg. Gardemeister lieferte mit seinem Ford vor Grönholm (Peugeot) die drittschnellste Zeit, Markko Märtin (Peugeot) folgte als Fünftschnellster. Während Janne Tuohinen seinen Fabia als Zwölfter über die Linie brachte, blieb Armin Schwarz stehen, nachdem er den Ausfall seines Schaltrings am Lenkrad vorher noch überlebt hatte: Jene Kupplung, die am Morgen gewechselt worden war und ihm 10 Strafsekunden wegen Zeitüberschreitung eingebracht hatte, kollabierte in der Prüfung.

Bestzeit für Citroen- Star Loeb auch in der letzten Prüfung vor seinem Hauptkonkurrenten Petter Solberg und dem mächtig drückenden Marcus Grönholm. Der Vorsprung des Franzosen ist damit auf über 55 Sekunden gegenüber seinem norwegischen Gegner gestiegen. Und das Aus kam für den Fünftplatzierten Toni Gardemeister (Ford): Er blieb ohne Öldruck auf der Piste stehen.

Infolge der reichlichen Ausfälle konnte sich Antony Warmbold (Ford) vor den österreichischen Citroen–Piloten Manfred Stohl auf dem 9. Platz installieren.

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