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Rallye-Italien

Solberg holt seinen fünften Sieg

Foto: McKlein 29 Bilder

Mit seinem fünften Saisonsieg hält sich Subaru-Fahrer Petter Solberg nach der Rallye Sardinien die Tür zur Titelverteidigung weiterhin einen Spalt offen. Tabellenführer Sébastien Loeb holte sich im Citroen Xsara Platz zwei.

03.10.2004

Von der ersten bis zur letzten der 19 Prüfungen lag Weltmeister Petter Solberg beim neuen WM-Lauf auf der Mittelmeerinsel Sardinien an der Spitze. Der Norweger fuhr 13 Bestzeiten und ließ der Konkurrenz keine Chance. Es war Solbergs dritter Sieg in sechs Wochen. "Ich bin wirklich sehr, sehr froh. Es war eine schwere Rallye. Am ersten Tag war ich einmal kurz neben der Strecke, aber wenn du gewinnen willst, musst du auch etwas riskieren.“

Von der Titelverteidigung träumt Solberg zwar noch, aber wirklich glauben, tut er nicht mehr daran: "Sébastien Loeb hat noch einen sehr großen Vorsprung. Außerdem kommen jetzt zwei Asphalt-Rallyes, da wird es sehr schwer.“ Loeb hatte auf Sardinien gegen Solberg keine Chance, leistete sich aber keinen Fehler und kontrollierte den Rest des Feldes ohne Mühe. Der Franzose führt das Klassement nun mit 100 zu 74 Punkten an. Holt er bei den verbleibenden drei Rallyes fünf Punkte, ist ihm die Weltmeisterschaft nicht mehr zu nehmen. "Mir reicht ein vierter Platz in Korsika. Es liegt nun an mir“, sagte ein erleichteter Loeb.

Keine Gegenwehr von Ford

In der Marken-Wertung baute Citroën mit dem zweiten Rang für Loeb und Platz drei für Carlos Sainz die Führung auf 47 Punkte aus. Sechs Zähler fehlen noch zur Titelverteidigung, nachdem Fords vage Hoffnungen nach einem Motorschaden bei Markko Märtin in Rauch aufgingen. Teamkollege Francois Duval konnte nach einem Abflug am ersten Tag nur Rang fünf retten.

Eine weitere Pleite war der Ausflug nach Sardinien für Peugeot. Marcus Grönholm war am ersten Tag der einzige, der dem Tempo von Solberg folgen konnte, ein Turboschaden auf der zweiten Etappe kostete jedoch 23 Minuten, mehr als Platz sieben war nicht mehr zu retten. Teamkollege Harri Rovanperä schied wieder einmal mit Getriebeproblemen aus.

Hohe Ausfallquote

Keine Reise wert war Sardinien auch für Skoda. Toni Gardemeister und der Grippe-geschwächte Armin Schwarz schieden beide nach Fahrfehlern aus. Die Ausfallquote auf den harten und sehr engen Schotterprüfungen war ohnehin beträchtlich. Von 67 Startern erreichten 34 das Ziel. Der frühere italienische Meister Andera Navarra rückte so als bester Privatier mit seinem Subaru Impreza auf den vierten Rang vor. Mit einem seriennahen Mitsubishi Lancer Evo VII eroberte Gianluigi Galli Rang sechs. Der in Monaco lebende Deutsche Anthony Warmbold holte sich im Ford Focus als Achter noch einen WM-Punkt.

Mit nur 215 PS und Frontantrieb verpasste Per-Gunnar Andersson im Suzuki Ignis gegen die Turbo-Allrader einen WM-Zähler nur knapp. Mit seinem neunten Platz im Gesamtklassement stellte der Schwede nicht nur einen Rekord für Super 1600-Teilnehmer auf, er kam auch dem Junioren-WM-Titel vor dem abschließenden Lauf in Spanien einen großen Schritt näher.

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