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Rallye Japan 2010 - Ergebnis Tag 2

Solberg geht als Erster ins Japan-Finale

Rallye Deutschland 2010, Citroen C4 WRC, Solberg Foto: Tony Welam 30 Bilder

Citroen-Privatier Petter Solberg konnte seine Führungsposition bei der Rallye Japan auch am zweiten Tag verteidigen. Der Kampf um den Sieg ist allerdings noch längst nicht entschieden. Mikko Hirvonen und Sebastien Ogier sitzen dem Norweger dicht im Nacken.

11.09.2010 Tobias Grüner

Die Rallye Japan entwickelt sich immer mehr zu einem Krimi. Nach den ersten 18 Prüfungen im Land der aufgehenden Sonne trennen die schnellsten drei Piloten nur 5,4 Sekunden.

Als Erster muss Petter Solberg am Sonntag auf die engen Schotterpisten. Der Norweger konnte seine Führung am Samstag knapp verteidigen. "Es lief wirklich gut heute. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Spitze halten konnte, obwohl ich als Erster auf die Strecke gehen musste", freute sich der Norweger nach der letzten Prüfung.

Ogier zwingt Solberg in Japan an die Spitze

Nach einem Frühstart und einer Zehn-Sekunden-Strafe hatte Solberg die Spitze kurzzeitig abgeben müssen. Auf der letzten längeren Schotterprüfung vor den abschließenden zwei Super Specials übernahm "Hollywood" aber wieder die Spitze.

Dabei half allerdings Sebastien Ogier fleißig mit. Der Franzose verlangsamte absichtlich sein Tempo und verlor gleich zehn Sekunden auf WP 16, um dem privaten Citroen von Solberg im Finale die Straßenfeger-Position zuzuschustern. Trotz der schlechteren Ausgangslage sieht Solberg noch gute Siegchancen. "Alles ist möglich", grinste der Weltmeister von 2003.

Auch Mikko Hirvonen ist noch mittendrin im Kampf um den Japan-Sieg. Mit konstant guten Zeiten und dank den Taktikspielchen von Ogier übernahm der finnische Vizeweltmeister am Abend Rang zwei mit nur 3,7 Sekunden Rückstand. Am Sonntag will der Ford-Pilot unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren.

Latvala mit Technikpech bei der Rallye Japan

Eigentlich hätten sich die Fans sogar auf einen Vierkampf an der Spitze freuen können. Jari-Matti Latvala im zweiten Ford Focus WRC lag bis zur 15. Prüfung sogar in Führung. Eine gebrochene Antriebswelle machte dem Youngster allerdings einen Strich durch die Rechnung. Mit nur drei angetriebenen Rädern verlor er auf den drei kurzen Schlussprüfungen des Tages viel Zeit.

"In Rechtskurven ging es noch ganz gut", berichtete Latvala über das Fahrverhalten seines lädierten Autos. "Wenn es linksrum geht, kämpfe ich mit viel Untersteuern. Es ist wie ein Auto mit Heckantrieb. Besonders die langsamen Kurven killen das Auto regelrecht." Auf den letzten 13 Kilometern verlor Latvala mehr als eine halbe Minute auf Solberg und fiel damit auf Rang fünf zurück.

Sordo immer noch schneller als Loeb

Besser lief es für Dani Sordo. Der Spanier, der seinen Platz im Werks-Citroen für Ogier räumen musste, liegt mit dem Junior-Citroen vor dem letzten Tag auf Position vier. Damit hält sich Sordo auch weiterhin deutlich vor Markenkollege Sebastien Loeb, der immer noch nicht richtig in Schwung kommt. "Es läuft einfach nicht so gut", klagte der Rekordchampion. An manchen Stellen läuft es gut, woanders verliere ich Zeit. Ich weiß aber noch nicht genau warum."

Mit einem Rückstand von 37,9 Sekunden hat Loeb mit dem Sieg in Japan nichts mehr zu tun, wenn es am Sonntag auf die letzten acht Prüfungen über rund 56 Kilometer geht.

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