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Rallye Japan 2010 - Ergebnis Tag 3

Sebastien Ogier gewinnt Japan-Krimi

Sebastien Ogier Foto: Citroen 30 Bilder

Sebastien Ogier hat sich bei der Rallye Japan seinen zweiten WRC-Sieg gesichert. Der französische Citroen-Pilot profitierte am Finaltag von technischen Problemen bei Konkurrent Petter Solberg. Als bester Ford-Fahrer wurde Jari-Matti Latvala Dritter.

12.09.2010 Tobias Grüner

Im dramatischen Finale der Rallye Japan sorgte ein gebrochener Dämpfer am Ende für die Entscheidung. Mit dem technischen Defekt an seiner Aufhängung hatte Petter Solberg auf der zweiten Schleife des Schlusstags keine Chance mehr, sich gegen die Angriffe von Citroen-Youngster Sebastien Ogier zu wehren.

"Das hatte ich vorher nicht erwartet", freute sich Ogier. "Wir sind das erste Mal hier in Japan und jetzt direkt der Sieg." Nach der Rallye Portugal feierte das französische Supertalent nun schon den zweiten Erfolg in dieser Saison. "Ich habe schnell einen Rhythmus gefunden und bin ohne Probleme durchgekommen", analysierte Ogier die Schlüssel zu seinem Sieg.

Solberg trotz Problemen noch Zweiter

Für Petter Solberg lief das Japan-Gastspiel dagegen alles andere als problemlos. Der Norweger ging bereits angeschlagen in den ersten Tag. Eine heftige Erkältung hatte den Wikinger lange flachgelegt, so dass sogar die Teilnahme in Gefahr war. Am zweiten Tag sorgte ein unabsichtlicher Frühstart für einen Zeitverlust von zehn Sekunden. Die endgültige Entscheidung gegen den ersten Saisonsieg brachte dann wie erwähnt der gebrochene Dämpfer am Finaltag.

"Mein Lenkrad hatte nach beiden Seiten 30 Millimeter Spiel, bevor es eine Lenkwirkung gab", schilderte Solberg sein Problem. "Ich kann froh sein, dass ich überhaupt ins Ziel gekommen bin." Trotz der Führung bis zur 19. Prüfung verpasste Solberg somit am Ende den ersten Sieg eines Privatiers seit 16 Jahren. "Bis auf das Problem mit dem Auto bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis."

Latvala kämpft sich zurück aufs Podium

Mit Jari-Matti Latvala auf Rang drei fand sich auch ein Ford-Pilot auf dem Podium ein. Nach seinen Problemen mit der gebrochenen Antriebswelle am Samstag griff der Finne auf den letzten Prüfungen noch einmal erfolgreich an. Dabei profitierte Latvala alledings auch von Getriebeproblemen bei Teamkollege Mikko Hirvonen, der von Platz drei bis auf Rang sechs abrutschte.

Auch Sebastien Loeb machte durch das Pech Hirvonenes am letzten Tag noch einen Platz gut. Der Dauersieger war mit Rang fünf hinter Markenkollege Dani Sordo allerdings nicht zufrieden. "Ich habe das ganze Wochenende keinen Rhythmus gefunden", klagte der Elsässer. Der vorzeitige Gewinn der Meisterschaft musste vertagt werden. Ausgerechnet beim Heimspiel in Frankreich kommt in drei Wochen schon die nächste Chance auf die Titel-Party.

Räikkönen wirft Punkte weg

Kimi Räikkönen ging in Japan dagegen komplett leer aus. Auf Position acht krachte der Finne auf der 19. Prüfung ins Unterholz und musste aufgeben. Der ehemalige Formel 1-Pilot hatte eine Ansage seines Co-Piloten falsch verstanden und kam von der Straße ab. Das Auto blieb zwar unbeschädigt, allerdings passierte der Ausrutscher ausgerechnet an einer Stelle ohne Zuschauer. Aus eigener Kraft konnte der "Iceman" seinen Citroen nicht mehr auf die Strecke zurück befördern.

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