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Rallye Japan

Sieg für Grönholm, Titel für Loeb

Foto: McKlein

Update ++ In Alonso-Manier hat sich der Franzose Sébastian Loeb zum zweiten Mal hintereinander die Rallye-Weltmeisterschaft gesichert. Mit der gleichen Einstellung wie der Spanier Fernando Alonso eine Woche zuvor in Brasilien durch einen dritten Rang die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann, ging auch Loeb in die Rallye Japan.

02.10.2005

Der 31 Jahre alte Citroen-Pilot vermied jedes Risiko und machte am Sonntag (2.10.) mit seinem zweiten Platz hinter dem Finnen Marcus Grönholm im Peugeot 307 drei WM-Läufe vor Ende der Saison den abermaligen Triumph perfekt. "Wir haben hier nicht um den Sieg gekämpft, sondern um die Weltmeisterschaft. Auf dieses Ziel war unsere Taktik ausgelegt. Diese ist voll aufgegangen. Wir sind Weltmeister", sagte Loeb bei der Zielankunft im Kita Aikoku.

Der viermalige Deutschland-Sieger hatte schon bei der Rallye Wales vor zwei Wochen die Gelegenheit, sich erneut zum Weltmeister küren zu lassen. Doch wegen des tödlichen Unfalls des Briten Michael Park verzichtete Loeb mit einer ungewöhnlichen Geste auf seinen sicheren Sieg. Er kassierte bewusst zwei Strafminuten und rutschte auf den dritten Platz. So verschob der ehemalige Kunstturner sein Kunststück auf die Rallye in Japan.

Loeb dominiert derzeit in der Rallye-WM ähnlich wie Michael Schumacher in den vergangenen fünf Jahren in der Formel 1. Acht Siege hat der Elsässer, der wie Schumacher in der Schweiz lebt, mit seinem monegassischen Beifahrer Daniel Elena in dieser Saison schon eingefahren. Ein Rekord, der noch ausgebaut werden kann. Denn noch stehen drei WM-Läufe an. Zudem hat er als erster Fahrer sechs WM-Rallyes hintereinander gewonnen.

Sieger in Japan wurde der Finne Grönholm, der durch seinen zweiten Saisonerfolg in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vorrückte. Der Weltmeister von 2000 und 2002 profitierte allerdings vom Pech des Norwegers Petter Solberg. Solberg lag auf der 25. von 26 Prüfungen weit in Führung, als durch einen Steinschlag die Lenkung seines Subaru Impreza beschädigt wurde und er aufgeben musste. Der in Monaco lebende Deutsche Antony Warmbold war im Ford Focus als Neunter bester Privatfahrer. Armin Schwarz (Oberreichenbach) beendete im Skoda Fabia die Rallye Japan auf dem zehnten Platz.

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