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WRC Rallye Monte Carlo 2017

Ogier gewinnt Monte-Drama

Sebastien Ogier - Rallye Monte Carlo 2017 Foto: M-Sport 72 Bilder

Sebastien Ogier hat die Rallye Monte Carlo gewonnen. Es war der erste Sieg für das M-Sport-Team seit 2012. Der Weltmeister profitierte vom Ausfall des lange führenden Hyundai-Piloten Thierry Neuville.

23.01.2017 Tobias Grüner

Neues Jahr, neue Autos, alter Sieger: Sebastien Ogier hat beim Saisonauftakt in Monte Carlo dort weitergemacht, wo er vor der Winterpause aufgehört hat. Der Franzose feierte seinen vierten Sieg im Fürstentum in Folge. Mit mehr als zwei Minuten hielt der Weltmeister seinen letztjährigen Teamkollegen Jari-Matti Latvala – mittlerweile für Toyota unterwegs – in Schach.

Ogier profitiert von Neuville-Ausfall

Den Erfolg von Ogier hatten nicht viele Experten erwartet. Nach dem Rückzug von Volkswagen aus der Rallye-WM musste sich der Dauersieger in nur 6 Wochen an sein neues M-Sport-Team und den Fiesta WRC anpassen. Die Aufgabe gelang fast perfekt. Bis auf drei kleinere Ausrutscher, die zum Glück für Ogier ohne größere Konsequenzen blieben, kam er problemlos über die tückischen Pisten der französischen Seealpen.

Sein schärfster Rivale, Thierry Neuville, hatte nicht so viel Glück. Der Hyundai-Pilot hatte sich bereits einen Vorsprung von mehr als einer Minute auf Ogier herausgefahren, als er sich auf der letzten Samstagsprüfung die Hinterachse krumm fuhr. Am Ausgang einer Linkskurve war der Belgier etwas früh auf dem Gas. Mit dem übersteuernden Heck blieb er an einem Felsen hängen. Mehr als die 5 Punkte für den Sieg auf der Special Stage am Ende der Rallye war für die Hyundai-Speerspitze nicht drin.

Für das Schwesterauto von Hayden Paddon war bereits nach der ersten Prüfung Schluss. Der Neuseeländer hatte sein Auto auf der Auftakt-WP aufs Dach gerollt. Dabei wurde ein Zuschauer erfasst und tödlich verletzt. Aus Respekt vor dem Opfer zog das koreanische Werksteam das Auto mit der Startnummer 4 zurück. Nur Dani Sordo brachte seinen i20 ohne Zwischenfälle über die Distanz. Der Spanier wurde Vierter.

Breen bester Citroën-Pilot im 2016er Auto

Auch Citroën erlebte keinen gelungenen Saisonauftakt. Kris Meeke fuhr sich schon am Freitag das rechte Vorderrad krumm, als er in einer schnellen Linkskurve ausrutschte. Zwischendurch streikte auch noch die Technik an seinem neuen C3 WRC. Für das endgültige Aus sorgte schließlich eine Kollision auf dem Rückweg nach Monaco am Abend. Auf öffentlichen Straßen war dem Nordiren ein anderes Auto ins rechte Hinterrad gefahren.

Stephane Levebfre im zweiten C3 WRC hatte ebenfalls mit technischen Problemen zu kämpfen. Der französische Youngster kam am Ende nur auf Platz 9. Bester Citroën-Pilot war somit Craig Breen, der mit einem Vorjahres-Auto antreten musste. Der Ire gab eine fehlerlose Vorstellung und landete auf einem beeindruckenden fünften Rang.

Latvala fährt ohne Risiko auf Rang 2

Das mit Spannung erwartete Comeback von Toyota lief besser als von vielen Experten prognostiziert. Juho Häninen konnte sich zu Beginn in der Spitzengruppe um Neuville und Ogier behaupten, bevor der Finne auf der fünften Prüfung in einen Baum rutschte. Landsmann Jari-Matti Latvala konnte in Sachen Pace zwar nicht ganz mit seinem Teamkollegen mithalten, brachte seinen Yaris WRC aber immerhin ohne Feindkontakt ins Ziel.

Dank der vielen Ausfälle schob sich der ehemalige VW-Pilot Platz für Platz nach vorne. Am letzten Tag profitierte Latvala auch noch von einem Motorenproblem bei Ott Tänak. Der Este lag komfortabel auf Rang 2, als sein Fiesta-Triebwerk plötzlich nur noch auf 3 Zylindern lief. Mit einem Husarenritt auf der letzten Prüfung sicherte Tänak trotz des erheblichen Leistungsdefizits immerhin noch den dritten Podiumsplatz vor Dani Sordo.

In der Galerie zeigen wir Ihnen einige Highlights der Rallye Monte Carlo 2017.

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