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Rallye Monte Carlo

Klarer Sieg für Loeb

Foto: McKlein 39 Bilder

Sébastien Loeb und Daniel Sordo schenkten Citroën zum Debüt des neuen C4 WRC gleich einen Doppelsieg. Weltmeister Ford musste sich hinten anstellen.

21.01.2007

Citroën-Teamchef Guy Fréquelin feierte mit seiner Mannschaft nach einjähriger Abwesenheit ein grandioses Comeback. Auf den ersten neun Wertungsprüfungen stand in den Bestzeitenlisten ausschließlich der Name Citroën ganz oben. Sébastien Loeb holte sich sechs Prüfungen, auf den restlichen drei war Teamkollege Daniel Sordo der schnellste Mann. Danach fuhren die beiden nagelneuen C4 nur noch so schnell, wie sie mussten.

"Ein wirklich tolles Wochenende für uns. Das neue Auto war konkurrenzfähig und standfest", sagte Loeb im Ziel. Für den Weltmeister war es der vierte Monte Carlo-Sieg. Vier Erfolge im Fürstentum gelangen bisher erst drei Fahrern (Sando Munari, Walter Röhrl, Tommi Mäkinen).

Duell um zwei Zehntel

Für Marken-Weltmeister Ford blieb auf dem Treppchen nur die unterste Stufe. Marcus Grönholm sicherte sich Platz drei. Der Finne schlug einmal kurz an einer Mauer an, hatte aber Glück, dass lediglich eine Felge leicht beschädigt war.

Teamkollege Mikko Hirvonen lieferte sich mit Subaru-Nachwuchsmann Chris Atkinson das einzig packende Duell dieser Rallye. Nach 14 Wertungsprüfungen lag der Finne am Samstagabend hauchdünne 0,8 Sekunden vor dem Australier. Am Sonntag stand lediglich eine knapp drei Kilometer lange Superspecial auf den Straßen von Monte Carlo an. Atkinson hatte am Ende die besseren Nerven und fuhr eine Sekunde schneller als Hirvonen. Damit ging der vierte Platz an Subaru. Petter Solberg konnte im zweiten Impreza das Tempo von Atkinson nicht mitgehen und belegte Rang sechs.

Das Chaos blieb aus

Eingewöhnungsschwierigkeiten mit ihren neuen Sportgeräten hatten die letztjährigen Peugeot-Piloten Manfred Stohl und Henning Solberg. Der Norweger kam mit dem Ford Focus WRC mäßig zurecht und landete auf Platz 14. Stohl kämpfte im Citroën Xsara des Kronos-Teams mit schwächelnden Bremsen und beendete die Monte als Zehnter.

Die 75. Ausgabe der ältesten WM-Rallye sah nicht eine Schneeflocke. Auf den im Vergleich zu den sonst befahrenen Seealpenstrecken war das Tempo dank breiter Strecken deutlich höher, dennoch gab es unter den Topteams wenig Ausritte.

Das milde Wetter und die bessere Zugänglichkeit nutzten dafür deutlich mehr Zuschauer zum Rallye-Besuch als in den vergangenen Jahren. Dennoch blieb das befürchete Chaos dank eines großen Polizeiaufgebots und der Disziplin des Publikums aus. Keine der 15 Wertungsprüfungen musste abgesagt werden.

Ergebnis Rallye Monte Carlo:

1. Loeb/Elena, Citroën C4: 3:10.27,4 h
2. Sordo/Marti, Citroën C4: + 38,2 s
3. Grönholm/Rautiainen, Ford Focus: + 1.22,8 min
4. Atkinson/McNeill, Subaru Impreza: + 2.28,8 min
5. Hirvonen/Lehtinen: Ford Focus: + 2.28,3 min
6. P.Solberg/Mills, Subaru Impreza: + 3.12,0 min
7. Gardemeister/Honkkanen, Mitsubishi Lancer: + 3.38,1 min
8. Kopecky/Schovanek , Skoda Fabia: 4.39,4 min

Punktestand:

1. Loeb: 10 P.
2. Sordo: 8. P.
3. Grönholm: 6 P.
4. Atkinson: 5 P.
5. Hirvonen: 4. P.
6. P.Solberg: 3 P.
7. Gardemeister: 2 P.
8. Kopecky: 1 P.

Marken:

1. Citroën: 18 P.
2. Ford: 10 P.
3. Subaru: 8 P.
4. Kronos-Citroën: 2 P.
5. Stobart-Ford: 1 P.

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