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Rallye Neuseeland

Ford ist Weltmeister

Foto: McKlein 43 Bilder

Mit einem Doppelsieg bei der Rallye Neuseeland (16. bis 19.11.) machten die Fahrer Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen für ihren Arbeitgeber den Titel klar. Für einen Achtungserfolg sorgte beim vorletzten WM-Lauf auch Motorrad-Star Valentino Rossi.

19.11.2006 Markus Stier

Drei Punkte mehr als das Kronos-Citroën-Team musste die Mannschaft von Malcolm Wilson sammeln, um sich schon vor dem Saisonfinale in Wales als Marken-Weltmeister krönen zu können. Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen erledigten die Aufgabe mit Bravour. Grönholm fuhr auf den 17 Wertungsprüfungen rund um Hamilton 13 Mal Bestzeit und sicherte sich mühelos seinen siebten Saisonsieg vor Teamkollege Mikko Hirvonen, der zum sechsten Mal in Folge aufs Podium kletterte.

Nach starken Regenfällen im neuseeländischen Frühling fiel der Nachteil der ersten Startposition für Grönholm nicht ins Gewicht, und so hatte der Topfavorit in Abwesenheit des verletzten Weltmeisters Sébastien Loeb wenig Mühe das Feld zu kontrollieren.

"Es ist ein großartiges Gefühl, an einem Tag diese Rallye zu gewinnen und gleichzeitig den Titel für Ford zu sichern", sagte Grönholm. Zum ersten Mal seit 27 Jahren gewann Ford wieder einen Rallye-WM-Titel. "Ford war schon oft nah dran, aber es hat viele Jahre gedauert, und ich bin sehr stolz darauf, es nun geschafft zu haben", sagt Teamchef Malcolm Wilson, der seit einem Jahrzehnt für die Werkseinsätze verantwortlich ist.

Manfred Stohl: Nicht schlecht für ein Privateam

In den Kampf um den Sieg konnte außer den Ford-Fahrern niemand eingreifen. Best of the Rest war Manfred Stohl, der den Peugeot 307 des OMV-Teams zum dritten Mal in dieser Saison auf den dritten Rang lenkte. "Man darf nicht vergessen, dass wir nur ein Privateam sind", sagte der Österreicher stolz. Teamkollege Henning Solberg wurde nach einem Überschlag Zwölfter.

Solbergs jüngerer Bruder Petter litt wieder einmal an kleinen Defekten. Am Schlusstag wollte sein Subaru Impreza nicht anspringen, der Norweger kassierte eine Strafminute und lief als Sechster im Ziel ein. Doch auch ohne die Pannen war der Subaru nicht schnell genug. Die einzigen Bestzeiten für die Blauen setzte Chris Atkinson am Samstag, doch kurz darauf musste der Australier nach einem Steintreffer mit angeknackstem Rahmen aufgeben.

Die Citroën-Truppe lief auf den Rängen vier (Pons) und fünf (Sordo) ein. Vor allem der zur Saisonmitte schwache Xavier Pons beeindruckte mit einem Sieg über seinen viel gepriesenen Teamkollege und zwei Bestzeiten zum Rallyeende.

Rossi ohne Fehler

Ein Achtungserfolg gelang Motorrad-Superstar Valentino Rossi. Der Moto-GP-Vizweltmeister benötigte einen Tag, um sich auf seinen vom Subaru-Werksteam vorbereiteten Impreza und die neuseeländischen Schotterstraßen einzuschießen. Auf der zweiten Etappe gelangen ihm die ersten Zeiten in den Top Ten, am Finaltag schob er sich nach - abgesehen von einem Dreher - fehlerloser Fahrt noch auf den elften Rang vor.

"Ich bin ohne große Probleme ins Ziel gekommen und das Auto ist auch nicht beschädigt. Es war eine echte Erfahrung in einem echten WM-Lauf. Ich versuchte, die Straße und das Auto zu verstehen und mich zu verbessern. Das war ein harter Job, aber es hat viel Spaß gemacht," sagte "der Doktor" im Ziel.

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