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Rallye Neuseeland

Galli überrascht, Kresta schon draußen

Foto: McKlein

Mit einer Bestzeit ließ der Mitsubishi-Pilot Gigi Galli beim Shakedown zur Rallye Neuseeland aufhorchen. Ford-Werksfahrer Roman Kresta kann dagegen nach einem heftigen Unfall nicht starten.

07.04.2005

Als die Autos am Donnerstagabend (7.10.) in Auckland über die Startrampe rollten, war Roman Kresta nicht dabei. Der Ford-Pilot überschlug sich in seinem Focus WRC beim Shakedown am Morgen heftig. "Ich habe in einer Kurve im sechsten Gang die Bremse einen Tick zu spät gelöst. Dann hat das Auto eine Böschung getroffen und sich mehrfach überschlagen", sagte Kresta.

Kresta und Beifahrer Jan Mozny blieben unverletzt, was sich vom Focus nicht sagen lässt. "Vorne links und hinten rechts ist das Auto schwer beschädigt. Außerdem hat der Überrollkäfig etwas abbekommen", sagt Teamchef Malcolm Wilson, der daraufhin den Rückzug des Tschechen bekannt gab.

Harri Rovanperä beschäftige ebenfalls die Mechaniker. Er riss sich das rechte Vorderrad seines Mitsubishi an einem Pfosten aus, konnte aber nach einer Reparatur im Service noch eine Runde fahren. Sein Start ist nicht gefährdet. "Es war nur ein kleiner Schaden, aber ich habe den Mechanikern damit große Arbeit gemacht", sagte Rovanperä.

Schwarz auf Platz 13

Für die positive Überraschung des Tages sorgte Mitsubishi-Teamkollege Gianluigi Galli. Der Italiener fuhr auf der 5,2 Kilometer langen Strecke in 2:50,9 Minuten Bestzeit vor Subaru-Fahrer Petter Solberg und Peugeot-Mann Marcus Grönholm. "Das war ein schöner Morgen für uns, aber man muss abwarten, was diese Zeiten wirklich wert sind", sagte Galli.

Skoda-Fahrer Armin Schwarz fehlten als 13. schon neun Sekunden auf die Bestzeit. Teamkollege Janne Tuohino war 2,5 Sekunden schneller als der Franke, aber auch diese Zeit reichte nur für den zwölften Platz. Anthony Warmbold fuhr im Fod auf Rang 14, eine halbe Sekunde hinter Schwarz.

Die 27. Auflage Rallye Neuseeland begann zumindest beim Shakedown unter günstigen Wetter-Bedingungen. Über der Nordinsel lag ein herbstliches Hoch, die morgendlichen Temperaturen zu Beginn der letzten Abstimmungsfahrten betrugen 13 Grad, die Pisten waren trocken. Für die Rallye selbst sieht es möglicherweise anders aus: Ein Tief über der Südinsel bewegt sich nordwärts und könnte Regen bringen.

Rallye Neuseeland, Shakedown-Ergebnisse:

1. Gianluigi Galli; Mitsubishi: 2:50,9 min
2. Petter Solberg; Subaru: 2:52,2 min
3. Marcus Grönholm; Peugeot: 2:52,7 min
4. Chris Atkinson; Subaru: 2:53,2 min
5. Toni Gardemeister; Ford: 2:53,9 min
6. Markko Märtin; Peugeot: 2:54,0 min
7. Manfred Stohl; Citroen: 2:54,7 min
8. Francois Duval; Citroen: 2:54,8 min
9. Sébastien Loeb; Citroen: 2:55,8 min
10. Harri Rovanperä; Mitsubishi: 2:55,9 min
11. Roman Kresta; Ford: 2:56,7 min
12. Janne Tuohino; Skoda: 2:57,4 min
13. Armin Schwarz; Skoda: 2:59,9 min
14. Anthony Warmbold; Ford: 3:00,3 min

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