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Rallye Neuseeland

Loeb siegt überlegen

Foto: McKlein

Sebastien Loeb beherrschte die Rallye Neuseeland von Anfang bis Ende: Nicht weniger als acht von 20 Sonderprüfungen gingen auf sein Konto. Hinter ihm kamen am Sonntag (10.4.) Marcus Grönholm auf Peugeot und Petter Solberg auf Subaru ins Ziel. Armin Schwarz sah die Linie als zehnter und letzter der Werkspiloten.

10.04.2005

Noch vier Sonderprüfungen an der Westküste, südlich von Auckland , waren am Sonntag zu fahren. Sie gehören zweifellos zu den landschaftlich schönsten, bei denen die Pisten unmittelbar am Pazifik entlang führen. In der Nacht hatte es nicht geregnet - der Schotter präsentierte sich ziemlich rollig und staubig. Antony Warmbold als erster Starter litt, Armin Schwarz als Zweiter kaum weniger. "Es ist schwer, Spuren ins Geröll zu fahren und dabei schnell zu sein“, gab Warmbold zu Protokoll.

Grönholm attackiert, Loeb sichert

Erstes Opfer des Tages wurde Skoda-Pilot Janne Tuohino: Mit defektem Turbo blieb er in der ersten Prüfung stehen und gab auf. Schnellster auf diesen 11,95 Kilometern war Marcus Grönholm (Peugeot), fast vier Sekunden zügiger als Rallye-Leader Seb Loeb (Citroen). Loeb: "Ich riskiere nichts – und bin doch Zweitschnellster!“ Petter Solberg (Subaru) folgte als Dritter vor Citroen-Fahrer Francois Duval und dem Ford-Piloten Toni Gardemeister. Armin Schwarz auf dem zweiten Skoda kam als letzter Werks – Fahrer ein – 27 Sekunden hinter Grönholm.

Auch in der zweiten Wertungsprüfung fuhr Grönholm mit seinem 307 WRC Bestzeit – aber Sebastein Loeb auf Citroen folgte dichtauf: Er gab dem Finnen keine Chance auf einen dritten Sieg in Neuseeland. Petter Solberg (Subaru) kam als Dritter durch – er hat sich mit dieser Situation abgefunden. "Natürlich würde ich jede Rallye, bei der ich antrete, gern gewinnen, aber auch ein dritter Platz hier ist gut“, resümierte der Norweger. Markko Märtin (Peugeot) kam als Vierter ins Ziel, gefolgt von Toni Gardemeister (Ford), Francois Duval (Citroen) und Chris Atkinson (Subaru). Hinter den beiden Mitsubishi-Fahrern, Manfred Stohl aus Wien und Antony Warmbold hoppelte Armin Schwarz daher – mit über 90 Sekunden Rückstand auf Grönholm.

Loeb mit Topzeit zum zweiten Saisonsieg

Marcus Grönholm holte sich seine sechste Bestzeit der Rallye in der vorletzten Prüfung, Petter Solberg (Subaru) wurde Zweiter vor Markko Märtin (Peugeot) und Sebastien Loeb, der mit seinem Xsara nicht mehr richtig Gas gab. "Dannoch darf ich nicht trödeln, denn dann verliere ich die Konzentration und gehe Risiken ein“, erklärte Loeb. Sein junger Teamgefährte Francois Duval hielt sich an die gleiche Parole – es war für ihn wichtiger, Punkte für Citroen und einen guten Eindruck zu machen, als gegen irgendwelche Gegner anzurennen. Sicherheit und Ankommen waren auch für all’ jene, die Punkte für ihr Team machen konnten, entscheidender als gute Zeiten: Gardemeister (Ford), Atkinson (Subaru) und Galli (Mitsubishi) rollten nur mehr so dahin. Armin Schwarz tat das auch – am Schluß des Feldes.

Noch einmal zeigte Sieger Loeb seine Maestria: Bestzeit, seine achte dieser Rallye - in der letzten Wertungsprüfung, vor Märtin (Peugeot), Grönholm (Peugeot) und Solberg (Subaru). Und: Armins Schwarz kam für einmal nicht als Letzter ein, Harri Rovanperä brachte seinen Mitsubishi noch später als der Deutsche ins Ziel: Er hatte Probleme mit seinem Motor, der schon in der Prüfung davor überhitzte. Zudem blieb der Mitsubishi-Pilot, der die letzten beiden Wertungsprüfungen mit ziemlich demolierten Reifen hatte fahren müssen, sah das Ziel nicht: Er blieb mit völlig demolierten Rädern auf der Überführungsstrecke zur letzten Zeitkontrolle stehen, gab auf und spülte so Armin Schwarz noch auf Rang zehn vor.

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