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Rallye NZ

Solberg gewinnt erste Etappe

Foto: McKlein

Petter Solberg auf Subaru setzte sich dank dreier Bestzeiten auf der ersten Etappe knapp vor Harri Rovanperä auf Peugeot. Als Dritter kam der zweite Peugeot-Pilot Marcus Grönholm ins Tagesziel.

16.04.2004

Der erste ernsthafte Rallye-Tag begann mit einer Blockade: Multimillionär Jari Viita (Ford) donnerte in ein Brückengeländer und versperrte die Piste und nötigte so zahlreiche nachfolgende Piloten bei der Bergung zu helfen, bevor der Straßenbau-Unternehmer mit Motorschaden aufgeben musste.

Unbetroffen von diesem Vorfall gingen die acht verbliebenen Werksautos auf Zeitenjagd. Marcus Grönholm (Peugeot) und Petter Solberg (Subaru) fuhren exakt gleiche Bestzeit in der dritten Wertungsprüfung vor Harri Rovanperä (Peugeot), Daniel Carlsson (Peugeot 206), Francois Duval und Markko Märtin (Ford), Mikko Hirvonen (Subaru) sowie Sébastien Loeb und Carlos Sainz (Citroën).

Grönholm und Solberg im Clinch

In der vierten Wertungsprüfung warf Solbergs älterer Bruder Henning seinen Bozian-Peugeot 206 ins Aus, Petter Solberg fuhr dagegen Bestzeit vor Rovanperä, Märtin, Grönholm , Duval (Ford) und den beiden Citroen-Piloten Sainz und Loeb: Der als Erster startende Elsässer war wie Märtin als "Straßenfeger" gehandikapt, Sainz hatte Probleme mit der Straßenlage und den Bremsen seines Citroën Xsara WRC.

In der letzten Sonderprüfung vor dem Mittags-Service schlug Grönholm zurück: Mit einer Bestzeit mit dem Peugeot 307 übernahm er die Führung von Solberg, dem er auf diesen 31 Kilometern über fünf Sekunden abnahm. "Dämpfe aus dem überhitzen Reservereifen, der vom Auspuff angebraten wurde, haben mich zum Weinen gebracht,“ versuchte Solberg sich zu rechtfertigen. Grönholm dagegen strahlte: "Der Wagen ist super abgestimmt, ich habe volles Vertrauen. Das ist ein toller Start für uns.“ Hinter den beiden Leadern sortierten sich Rovanperä vor Märtin, Loeb und Sainz sowie Duval und Hirvonen ein.

Grönholm Überschlag, Rovanperä übernimmt die Spitze

In der letzten Kurve der folgenden sechsten Wertungsprüfung rollte Grönholm seinen 307 auf das Dach, verlor dabei 39 Sekunden und musste am Auto bauen. Das warf ihn auf den vierten Platz im Gesamtklassement zurück. Sein Löwen-Kollege Rovanperä fuhr Bestzeit vor Solberg, der wieder die Führung der Rallye übernahm.

Diese Situation änderte sich allerdings nach der letzten Prüfung des Tages vor dem Abendspektakel mit den zwei Super Special-Durchgängen erneut: Rovanperä lieferte eine Topzeit vor Kollege Grönholm und Loeb. Er schob sich mit einer Sekunde Vorsprung vor den Norweger an die Spitze. "Es ist wunderbar, mal wieder eine Rallye anzuführen," kommentierte Rovanperä.

Hinter Solberg folgte Grönholm, schon wieder Dritter, vor Märtin, Loeb, Duval und Sainz. Das Geheimnis von Grönholm Platzierung liegt in seiner Sevicecrew: In nur 19 Minuten machten die Peugeot-Mechaniker aus dem Beinahe–Totalschaden des Finnen wieder einen Fast-Neuwagen.

Solberg ist nicht zu packen

Vor den 48 überlebenden Teams lagen lästige 158 Straßen-Kilometer voller Radarfallen bis zu den beiden Final-Prüfungen. Bei Dunkelheit trafen die Konkurrenten auf dem Parallelkurs zum letzten Stechen des Tages aufeinander. Solberg, als altbekannter Rallyecross-Spezialist, legte auf diesem Terrain die erste Bestzeit vor und übernahm erneut die Führung der Rallye.Rovanperä auf Peugeot fing sich fast fünf Sekunden Rückstand ein.

"Hier kann ich gegen Petter nichts machen,“ resümierte Rovanperä. Beim zweiten Durchgang des Super Special erreichte Solberg zwar hinter Duval nur die zweitbeste Zeit, konnte seine Führung gegenüber Rovanperä aber auf insgesamt fünf Sekunden ausbauen. Dritter in der Gesamtwertung blieb Grönholm - mit über einer halben Minute Rückstand auf den Tagesbesten.

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