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Rallye Sardinien, Auftakt

Hirvonen gewinnt erste Prüfung

Mikko Hirvonen  Rallye Sardinien 2014 Ford Foto: McKlein

Mikko Hirvonen gewanni den Auftakt des italienischen WM-Laufes. Die VW-Piloten Ogier und Latvala landeten auf den Rängen drei und fünf.

06.06.2014 Markus Stier

"Das war doch echt OK“, sagte Mikko Hirvonen zufrieden nach seiner Zeit von 1:19,1 Minuten. Wie schon in Portugal gewann der 33-Jährige im Ford Fiesta des M-Sport-Teams die erste Prüfung der Rallye am Donnerstagabend (5.6.) und darf sich bis Freitagmittag der Führung erfreuen, denn die erste richtige Schotterprüfung beginnt erst um 11:35 Uhr. Rang zwei sicherte sich Hyundai-Topfahrer Thierry Neuville mit zwei Zehntelsekunden Rückstand zeitgleich mit Weltmeister Sébastien Ogier. Auch auf den Plätzen vier und fünf liegen ein Hyundai i20 und ein VW Polo hintereinander. Juho Hänninen ließ Jari-Matti Latvala um eine halbe Sekunde hinter sich.

Rallye-Zuschauer zeigen sich begeistert

Es war das erste Mal in zehn WM-Jahren, dass die Rallye in der Hauptstadt Sardiniens gastierte. Entsprechend groß war der Zulauf der Zuschauer. "Die Leute waren großartig“, sagte Nasser al Attiyah, der in der WRC2 den zweiten Rang belegt. Der Citroën-Werksfahrer sagte: "Es ist unglaublich, wie viele Leute hier sind.“ Der Norweger ließ es ruhig angehen und begnügte sich mit Rang zehn mit 2,6 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Teamkollege Kris Meeke übertrieb etwas auf der eigens aufgebauten Sprungkuppe. Er fuhr zwar die sechstschnellste Zeit, beschädigte sich aber bei einer harten Landung den Kühler. "Kein Problem, wir haben ja einen Service, bevor es richtig losgeht“, sagte der Nordire.
 
Einen kleinen Fahrfehler leistete sich Ex-Formel-1-Fahrer Robert Kubica: "Ich habe nicht genug eingelenkt. Die Stelle war enger als gedacht und ich kam fast zum Stillstand.“ Immerhin schlug der Pole nirgends an. Um ja keinen frühe Fehler zu machen, trug Hyundai-Neuzugang Haydon Paddon seinen i20 WRC auf den 14. Platz. "Wir blicken nach vorn auf morgen“, sagte der Neuseeländer.

Ogier sieht Gegner nur im eigenen Lager

Der Freitag ist nicht ohne. Ab spätem Vormittag werden vier Prüfungen über 80 Kilometer in Folge gefahren. Es folgt nur ein kleiner Remote-Service im Hinterland, der keine größeren Reparaturen zulässt. Es folgt eine zweite Runde auf den gleichen vier Prüfungen, bevor die Teilnehmer am Abend nach Alghero zurückkehren. Wer mit einer Panne oder Unfall strandet kassiert für den Samstag pro nicht beendeter Prüfung fünf Strafminuten. Beim Weltmeisterteam wird dennoch nicht auf Ankommen gefahren. Tabellenführer Ogier verkündet: "Mein Gegner heißt Latvala. Ich erwarte einen harten Kampf.“

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