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Rallye Schweden

Solberg triumphiert klar

Foto: McKlein

Eine einzige Bestzeit am letzten Tag reichte Petter Solberg zum souveränen Sieg. Hinter ihm rettete Markko Märtin die Peugeot-Ehre als Zweiter. Toni Gardemeister sicherte Ford mit seinem dritten Platz die Führung in der Marken-Weltmeisterschaft und sich die Spitze in der Fahrer-Wertung.

13.02.2005

Der Final-Tag, zu dem sich noch 53 von einst 69 Bewerbern eingefunden hatten, begann am Sonntag (13.2.) mit beißendem Wind, grauem Himmel und einer Streckenkürzung: Die eigentlich 22,33 Kilometer lange Soderprüfung von Lesjöfors, die erste von sechs am letzten Tag, wurde aus Sicherheitsgründen, auf 10,17 Kilometer gekürzt. Da diese Strecke am Nachmittag noch einmal gefahren wurde, verlor die Rallye von ihren sowieso schon mageren 359 Wettbewerbs-Kilometern weitere 25.

Grönholm out, Loeb langsam

Peugeot-Ikone Marcus Grönholm fuhr hinter Petter Solberg (Subaru) zwar noch eine Bestzeit in der ersten Wertungsprüfung, überschlug sich aber in der darauf folgenden Prüfung spektakulär ins Aus. Das war bereits sein zweiter Abflug des Jahres nach seinem Ausritt in Monaco. Kommentar von Corrado Provera, seinem Chef, der hier seine letzte Rallye für Peugeot erlebte: "Sonst flog Marcus doch immer am Samstag raus!“ Zwar konnte sich mit Grönholms Ausfall Sebastien Loeb (Citroen) auf den zweiten Platz im Gesamtklassement vorschieben, aber der Franzose war schon seit dem Vorabend angeschlagen : Als der Kühlflüssigkeitsverbrauch seines Xsara-Motors bedenklich anstieg, hatten die Mechaniker eine defekte Zylinderkopf- Dichtung konstatiert. Loeb hielt sich daher in den ersten drei Prüfungen des letzten Tages zurück: 12. Platz, 10. Platz und 17. Platz sind sonst nicht sein Ding. Aber er wollte unbedingt auf Ankommen fahren, um Punkte zu machen. Teamkollege Francois Duval – auf dem 15. Platz – sah wohl dazu kaum noch eine Chance.

Rallye-Leader Solberg (Subaru) ließ es – dank über einer Minute Vorsprung auf den angeschlagenen Loeb – behutsam angehen, agierte auf Sicherheit. "Ganz locker lassen, relaxen und ins Ziel rollen“, taxierte Solberg die Ereignisse. Diese Situation nutzten zwei andere Piloten. Markko Märtin (Peugeot) fuhr zwei Bestzeiten hintereinander, gefolgt zweimal von Ford-Fahrer Toni Gardemeister. Beide rechneten sich – trotz gehöriger Abstände auf den Ersten – durchaus Chancen auf einen Podiumsplatz aus. Ihre Chancen sollten kommen.

Loeb draussen, Solberg gewinnt

Zwei Prüfungen vor Ende der Rallye gab sich Loeb (Citroen) noch einmal mit der zwölftbesten Zeit einen Ruck – aber auf der Überführungsstrecke zur vorletzten Sonderprüfung kam das Aus: Sein strapazierter Motor blockierte und mochte nicht mehr anspringen. Rallye-Leader Solberg (Subaru) hielt sich weiterhin zurück – er überließ das Feld jetzt definitiv anderen. So fuhr denn Daniel Carlsson (Peugeot) zwei Bestzeiten, zuerst eine vor Gardemeister und Henning Solberg - Petters älterem Bruder - , beide auf Ford. Die andere vor Galli (Mitsubishi), dem Held des ersten Tages, und einem höchst vorsichtigen Mattias Ekström (Skoda). Die letzte, nur 11, 25 Kilometer lange Sonderprüfung ging an Harri Rovanperä, der über seinen Mitsubishi eigentlich nur geklagt hatte, vor Roman Kresta und Henning Solberg auf Ford.

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