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Rallye Spanien 2010 - Ergebnis Tag 1

Loeb auch auf Schotter der Schnellste

Rallye Spanien 2010,  Sébastian Loeb, Citroen C4 WRC Foto: Citroen 26 Bilder

Sebastian Loeb macht bei der Rallye Spanien dort weiter, wo er zuletzt im Elsass aufgehört hat. Nach den ersten sechs Prüfungen, die teils auf Asphalt und teils auf Schotter ausgetragen wurden, führt der frischgebackene Weltmeister mit 3,8 Sekunden knapp vor Sebastien Ogier.

23.10.2010 Tobias Grüner

Vor der Rallye Spanien hat Sebastien Loeb noch tiefgestapelt. Als erster auf den rutschigen Schotterpisten würde er sicher 20 bis 30 Sekunden verlieren, klagte der Elsässer und machte der Konkurrenz gleichzeitig Hoffnung. Doch am Ende war es mal wieder nur Tiefstapelei des Dauersiegers.

Statt des befürchteten Zeitverlusts steht nach den sechs Auftaktprüfung ein Vorsprung hinter dem Namen des Franzosen. "Ich habe gedacht, dass ich mehr verliere. Aber ich habe am Morgen ordentlich Gas gegeben", berichtete Loeb zufrieden. "Ich bin einige Risiken eingegangen, aber am Ende hat sich das mit einer guten Zeit bezahlt gemacht."

Nebel kommt Loeb zur Hilfe

Die beherzte Fahrweise des ehemaligen Kunstturners war aber nicht alleine der Grund, dass die Konkurrenz erneut das Nachsehen hatte. "Wegen des Nebels in der Früh war es für die anderen etwas schwieriger, von ihrem Vorteil zu profitieren", spielte Loeb seine eigene Leistung herunter.

Am Ende nahm der Citroen-Pilot seinem Teamkollegen Sebastien Ogier 3,8 Sekunden ab. Der junge Herausforderer machte am Nachmittag zwar mächtig Druck auf den Platzhirschen, musste sich schließlich aber knapp mit Rang zwei begnügen. "Mit dem Nebel war es zu Beginn etwas schwierig, den Rhythmus zu finden. Aber es war okay", berichtet Ogier über seinen etwas verhaltenen Start auf den zu drei Vierteln auf Schotter ausgetragenen Freitagsprüfungen.

Ogier will vor Latvala ins Ziel kommen

Trotz seines geringen Rückstands auf die Spitze schielt Ogier momentan nicht auf seinen dritten Rallye-Sieg. Der Youngster weiß, dass er am Samstag und Sonntag kaum eine Chance gegen Asphaltspezialist Loeb besitzt. "Der zweite Platz ist kein schlechter Start in das Wochenende. Wir sind vor Jari-Matti (Latvala). Das ist das Wichtigste. Auf Asphalt wird es morgen aber eine ganz neue Rallye."

Der angesprochene Ford-Pilot Latvala kämpft mit Ogier um den Titel "Vizemeister". In der Gesamtwertung trennen die beiden 22 Punkte. In der Tageswertung konnte sich Ogier einen Vorsprung von 16,1 Sekunden erarbeiten. Sollte es bei dieser Konstellation bleiben, hätte der Franzose 25 Punkte Vorsprung und damit Rang zwei in der Meisterschaft sicher.

Solberg knapp hinter den Podiumsplätzen

Latvala muss dagegen selbst noch aufpassen, dass ihm der Podiumsplatz nicht noch aus den Händen gerissen wird. Petter Solberg, der zu Beginn der Woche eigentlich noch auf einem möglichen Sieg bei der Rallye Spanien spekuliert hatte, lauert auf Platz vier mit nur 2,5 Sekunden Rückstand auf den Finnen im Ford. Der zweite Ford Focus WRC von Mikko Hirvonen klassierte sich 20 Sekunden hinter Solberg auf Platz fünf.

Neben Solberg konnte auch Dani Sordo am ersten Tag seiner Heimrallye die eigenen Erwartungen nicht erfüllen. Von Loeb zuvor noch in die Favoritenrolle gehoben, kam der Lokalmatador auf den ersten 126 Wertungskilometern nicht über Platz sechs hinaus. Auf seinen führenden Citroen-Kollegen verlor der Mann aus Kantabrien trotz seiner besseren Startposition bereits satte 54,7 Sekunden.

Rallye Spanien: Auf Schotter folgt Asphalt

Am Samstag geht es erneut über sechs Prüfungen mit 126 Wertungskilometern. Über Nacht müssen die Teams ihre Fahrwerke vom Schottersetup auf eine Asphaltabstimmung umbauen. Bis zum Finale am Sonntag wird nur noch auf befestigtem Untergrund gefahren.

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