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Rallye Spanien

Beifahrer getötet

Foto: ADAC Saarland

Der vierte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Spanien ist kurz nach dem Start am Freitag (24.3.) von einem tödlichen Unfall des Deutschen Jörg Bastuck überschattet worden.

24.03.2006

Der deutsche Beifahrer Jörg Bastuck aus dem saarländischen Saarwellingen wurde beim Radwechsel am Citroën C2 vom Ford Fiesta des Briten Barry Clark erfasst, der an gleicher Stelle von der Strecke abkam. Der 35 Jahre alte Bastuck wurde umgehend mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus von Salou geflogen, dort kam für den Beifahrer des Hamburgers Aaron Burkart aber jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen schweren Verletzungen.

Das Team Burkart/Bastuck war auf der zweiten von 16 Prüfungen bei seiner Premiere in der Junior-WM im Citroen C2 von der Strecke abgekommen. Nachdem das Team das Fahrzeug zurück auf die Piste gebracht hatte, wollte Bastuck das beschädigte Rad wechseln und wurde dabei vom Briten Clark erfasst. Den letzten Todesfall im Rallye-Sport hatte es am 18. September 2005 in Wales gegeben, als der Brite Michael Park, Beifahrer von Markko Märtin (Estland), bei einem Unfall ums Leben kam.

"Jörg Bastucks Tod ist ein tragischer Verlust für uns alle. Unsere Gedanken und Sympathie gelten jetzt seiner Familie", sagt OMV-Pressesprecherin Brigitte Mühlwisch. Bastuck hatte 1988 seine Rallye-Karriere begonnen und ist seit 1996 Beifahrer. Der ehemalige Junior-Cup-Sieger Aaron Burkart hatte ihn eigens für die Junior-WM 2006 verpflichtet. Angesichts des tödlichen Unfalls gab der Veranstalter bekannt, dass es im Ziel in Salou am Sonntag (26.3.) keine Siegesfeier geben wird.

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