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Rallye Spanien

Citroen räumt ab

Foto: McKlein

Zwei Citroen an der Spitze in Katalonien, Konstrukteurs-WM gewonnnen, Fahrer-WM längst kassiert: Mit Paukenschlägen und den zwei Piloten Sebastien Loeb vor Francois Duval auf dem Siegespodest verabschiedete sich sich Citroen von der Rallye Spanien und aus Europa. Dritter wurde nach tollem Schlussfight Ford-Pilot Mikko Hirvonen.

30.10.2005

Unter strahlend blauem Himmel und auf völlig trockenen Strecken begann der letzte Tag der Spanien-Rallye. Strahlende Gesichter auch bei Citroen, denn nicht weniger als drei ihrer Xsara gingen als Spitzenreiter auf die letzten 68 Kilometer der Rallye. Der Grund: Xavier Pons, eingesetzt auf dem Wagen, den Duval in Deutschland gefahren hatte, landete gestern abend noch auf dem dritten Platz. Denn: Peugeot-Ikone Marcus Grönholm, der diesen Platz sicher inne gehabt hatte, meldete sich auf der Verbindungsetappe zum letzten Service ab aus dem Geschehen – der Motor in seinem Peugeot 307 hatte die ungesunde Temperatur von 147 Grad erreicht und war kollabiert. Und Mikko Hirvonen, der nach Ausfall Grönholms als Viertplatzierter hinter dem Finnen eigentlich Dritter geworden wäre, kassierte 20 Strafsekunden, da er nach Reparatur seiner Ölpumpe zwei Minuten zu spät an die Zeitnahme kam.

Citroen: Haben, halten und gewinnen

Bestzeit für Citroen-Weltmeister Loeb in der ersten von noch ausstehenden drei Sonderprüfungen des letzten Tages vor Roman Kresta und Toni Gardemeister, beide auf Ford. Dahinter landete der am ersten Tag ausgefallene, jetzt unter SupeRallye-Reglement fahrende Subaru-Star Petter Solberg vor Mikko Hirvonen (Ford) und Xavier Pons (Citroen). Siebter wurde Antony Warmbold – damit festigte der Deutsche seinen 7. Platz im Gesamtergebnis. Francois Duval gestattete sich vorsichtig nur die 9. Position – dem Belgier ist klar, dass er seine Situation als Gesamt-Zweiter in keinem Fall gefährden darf. Armin Schwarz (Skoda) wurde hinter seinem Teamgefährten Jan Kopecky Zwölfter – hielt sich im Gesamt aber an 11. Stelle und damit sogar in den Konstrukteurs-Punkten.

Zweite Bestzeit des Tages ging an Solberg (Subaru), vor dem heftig attackierenden Hirvonen (Ford). Dann folgten drei Citroen in Formationsflug: Pons vor Loeb und Duval. Kopecky war erneut schnellster Skoda, Kresta (Ford) wurde siebter vor Bernardi (Peugeot) und Warmbold an 9. Stelle. Toni Gardemeister tat seinen Ford in eine Böschung, verlor vier Minuten, blieb aber in den Konstrukteurs-Punkten.

Toller Schlussfight in den Bergen

In der vorletzten Spezialen lag der Finne Mikko Hirvonen (Ford) noch 6,5 Sekunden hinter dem dritten Citroen-Piloten Xavier Pons zurück. Es ging auf den letzten 28 Kilometern um einen historischen Dreier, denn niemals in der Rallye-WM standen drei Piloten einer Marke auf dem Podium. Hirvonen stahl Citroen dank einer herrlichen Bestzeit diese Show – er ging auf’s Treppchen. Pons kam als Zweitschnellster durch, Solberg (Subaru) wurde Dritter vor den beiden Ford-Piloten Gardemeister und Kresta. Loeb wurde vor seinem Teamkollegen Duval Sechster – aber das reichte ihm satt: Mit über 120 Sekunden Vorsprung gewann der Franzose die zehnte WM-Rallye dieser Saison, die 20. in seiner Laufbahn.

Zu den Ergebnissen.

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