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WRC: Rallye Türkei 2010, Tag 1

Ogier an der Spitze, Loeb nur Fünfter

Sebastien Ogier Foto: Citroen 44 Bilder

Überrschung in Istanbul: Citroen-Junior Sebastien Ogier führt das Klassement am ersten Tag der Rallye Türkei vor der abschließenden Superspecial-Prüfung an. Knapp dahinter liegt ein weiterer Citroen auf Rang zwei. Allerdings nicht der von Sebastien Loeb.

16.04.2010 Tobias Grüner

Sebastien Ogier muss am Samstag als erster Pilot auf die Schotterpisten am Bosporus. Der französische Citroen-Junior hat sich am ersten Tag (16.4.) der Rallye-Türkei einen Vorsprung von 2,8 Sekunden vor seinem Markenkollegen Dani Sordo gesichert. Mit konstant guten Zeiten setzte sich der Youngster schon auf der dritten WP an die Spitze und gab die Führung bis zum Abend nicht mehr ab.

Das Vergnügen könnte für das Ausnahmetalent allerdings ein Kurzes sein. Schon am ersten Tag zeigte sich deutlich, dass die Rolle des Straßenfegers auf den Schotterpisten rund um Istanbul einen großen Nachteil darstellt. "Das wird eine große Herausforderung", blickt Ogier voraus. "Aber ich bin gut darauf vorbereitet."

Loeb findet keinen Grip

Trotz des gleichen Materials konnte Sebastien Loeb die Zeiten von Ogier und Sordo nicht mitgehen. Der WM-Spitzenreiter lag nach acht Prüfungen mit 25,3 Sekunden Rückstand auf Rang acht. "Es war vor allem am Nachmittag sehr schwer. Ich weiß gar nicht genau warum", gab sich der Rekordchampion anschließend etwas ratlos. "In einigen Teilen habe ich überhaupt keinen Grip gehabt. Ich konnte einfach nicht schneller. Mal schauen, wie es morgen läuft."
 
Etwas besser lief es für Mikko Hirvonen. Die finnische Ford-Speerspitze sicherte sich mit Platz drei eine gute Ausgangsposition für den zweiten Rallyetag. Bei nur 9,2 Sekunden Rückstand liegt der Vizeweltmeister in direkter Schlagdistanz zum Spitzenduo. "Es war ein guter Tag heute", strahlte der Finne. "Aber noch niemand hat am Freitag eine Rallye gewonnen." Für seinen großen WM-Traum muss Hirvonen unbedingt vor Loeb ins Ziel kommen.

Solberg in Lauerstellung

Vielleicht könnte Hirvonen dabei auch noch Schützenhilfe von Petter Solberg bekommen. Der Norweger schob sich am ersten Tag noch zwischen die beiden Rivalen. "Es hat alles gut funktioniert heute", freute sich der Wikinger. "Ich war allerdings etwas vorsichtig. Es ist eine neue Rallye mit neuen Prüfungen. Da habe ich vielleicht an manchen Stellen etwas Zeit verloren."

Auch von Teamkollege Jari-Matti Latvala hätte sich Hirvonen sicher etwas Hilfe erhofft. Doch der zweite Ford musste direkt hinter Loeb auf die Piste und kam vor allem am Vormittag nicht richtig in Schwung. "Erst Nachmittag habe ich dann etwas besser in meinen Rhythmus gefunden."

Während Ogier von der Spitze grüßt, musste der andere Citroen-Junior mit Problemen kämpfen. Ex-Formel 1-Champion Kimi Räikkönen beendete den ersten Tag auf Rang acht. "Vor allem auf der zweiten Prüfung lief es nicht gut. Ansonsten war es okay", gab sich der Finne anschließend gewohnt emotionslos. Einen weiteren prominenten Teilnehmer erwischte es noch schlimmer: US-Actionstar Ken Block musste schon in der ersten Prüfung mit einer gebrochenen Spurstange aufgeben.

Lange Mischprüfungen am Samstag

Am Samstag wartet ein anstrengender Tag auf die Piloten. Vor allem die 27 Kilometer lange Marathon-Prüfung "Riva", die gleich zweimal absolviert werden muss, macht den Piloten Sorgen. Teilweise gehen die Schotterpisten in längere Asphalt-Abschnitte über. "Da muss man clever sein", blickt Latvala voraus. Kollege Solberg fügt an: "Wir müssen vor allem die Reifen schonen."

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