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Rallye Türkei

Foto-Finnisch

Foto: McKlein 44 Bilder

In einem spannenden Finale bei der Rallye Türkei konnten sich die beiden finnischen Ford-Piloten am Sonntag (15.6.) knapp gegen Sebastien Loeb durchsetzen. Mit seinem zweiten Saisonsieg schob sich Mikko Hirvonen zugleich wieder an die WM-Spitze.

15.06.2008 Tobias Grüner

Am Ende trennten die beiden Finnen an der Spitze gerade mal 7,9 Sekunden. "Es war ein unglaublicher Kampf. Ich konnte einfach nicht schneller. Glückwunsch an Mikko", gratulierte der Zweitplatzierte Jari-Matti Latvala. Erleichtert fielen sich die beiden Focus-Piloten im Ziel in die Arme, als die langsamere Endzeit von Weltmeister Loeb bekannt wurde.

Team-Taktik aufgegangen

"Es war eine fantastische Leistung des gesamten Teams", bedankte sich Hirvonen bei seiner Mannschaft. Dabei spielte der 27-Jährige vor allem auf die Taktikspielchen am ersten Tag an. Auf WP 9 ließen die Ford-Piloten ihren Hauptkonkurrenten freiwillig an die Spitze, um Loeb den Nachteil der ersten Startposition am Samstag zu überlassen.

So hatte Loeb die Gründe für seinen dritten Platz auch schnell parat: "Zu viel Straßenfegerei", klagte der Elsässer, der mit einem Rückstand von 34 Sekunden in den Abschlusstag ging. Auf der letzten langen Prüfung am Sonntag versuchte der Citroen-Pilot die beiden Ford-Männer noch einmal unter Druck zu setzen. Doch Hirvonen und Latvala konnten die gute Pace des Weltmeisters kontern.

Loeb gibt WM-Spitze ab

"Ich habe am Ende noch einmal alles gegeben. Wir können nicht immer gewinnen. Ein dritter Platz ist auch nicht so schlecht", tröstete sich Loeb. Vor der sechswöchigen Sommerpause hat der Citroen-Pilot seine WM-Führung allerdings erst einmal wieder verloren. Dank des Ford-Doppelsieges übernahm Hirvonen mit drei Zählern Vorsprung die Spitze im Gesamtklassement.

Hinter Loeb konnte sich sein Citroen-Teamkollege Dani Sordo am Sonntag noch auf Rang vier vorschieben. Der Spanier überholte dabei Ford-Pilot Henning Solberg, der wiederum 14 Sekunden vor seinem Bruder Petter im Subaru ins Ziel kam. Die letzten beiden Punkteplätze sicherten sich der britische Stobart-Fahrer Matthew Wilson und C4-Pilot Conrad Rautenbach aus Zimbabwe.

Endstand Rallye Türkei:

1.


Mikko HIRVONEN

4:42:07.1


0.0

2.


Jari Matti LATVALA

4:42:15.0


+7.9

3.


Sebastien LOEB

4:42:32.8


+25.7

4.


Dani SORDO

4:44:32.7


+2:25.6

5.


Henning SOLBERG

4:44:40.8


+2:33.7

6.


Petter SOLBERG

4:44:55.3


+2:48.2

7.


Matthew WILSON

4:46:31.3


+4:24.2

8.

 


Conrad RAUTENBACH

4:49:53.8

    


+7:46.7

WM-Fahrerwertung:
                                                                               
1.Mikko Hirvonen (Finnland)Ford WRT59 Punkte
2.Sébastian Loeb (Frankreich)Citroen WRT56 Punkte
3.Jari-Matti Latvala (Finnland)Ford WRT34 Punkte
4.Chris Atkinson (Australien)Subaru WRT31 Punkte
5.Daniel Sordo (Spanien)Citroen WRT30 Punkte
6.Petter Solberg (Norwegen)Subaru WRT20 Punkte
7.Gianluigi Galli (Italien)Stobart Ford RT17 Punkte
8.Henning Solberg (Norwegen)
Ford Focus WRC 
16 Punkte
9.Matthew Wilson (Großbritannien)Stobart Ford RT12 Punkte
10.Federico Villagra (Argentinien)  
Munchi’s Ford WRT  8 Punkte

WM-Teamwertung:
                       
1. BP-Ford WRT99 Punkte
2. Citroen WRT90 Punkte
3. Subaru WRT53 Punkte
4. Stobart Ford RT41 Punkte
5. Munchi’s Ford RT     
19 Punkte
6. Suzuki WRT10 Punkte

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