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Rallye Türkei

Fünfter Sieg für Loeb

Foto: McKlein

Mit seinem fünften Saisonerfolg baute Citroen-Fahrer Sébastien Loeb am Sonntag (5.6.) seine Tabellenführung nach sieben Läufen weiter aus. In der Marken-Wertung rückt das Team Konzernschwester Peugeot auf den Pelz. Wochenendaushilfe Carlos Sainz schließt ein weiteres Gastspiel nicht aus.

05.06.2005

Am dritten Tag der Rallye Türkei waren die Positionen weitgehend bezogen. Weltmeister Sébastien Loeb fuhr die letzten zwei von 18 Prüfungen ohne Risiko und lief mit knapp einer Minute Vorsprung im Ziel des Ferienortes Kemer an der türkischen Riviera ein. Loeb baute mit seinem Erfolg die Tabellenführung auf Subaru-Fahrer Petter Solberg auf 13 Punkte aus.

"Bei den schwierigen Bedingungen mit ständigen Regenschauern war gar nicht so einfach, auf der Straße zu bleiben. Ich bin froh, dass ich ohne Fehler ins Ziel gekommen bin“, sagte Loeb.

Petter Solberg sicherte sich nach spannendem Kampf mit Peugeot-Fahrer Marcus Grönholm Rang zwei. Grönholm fuhr auf der letzten Prüfung seine einzige Bestzeit des Wochenendes, doch am Ende fehlten ihm rund 15 Sekunden auf den Subaru.

Carlos Sainz: "Gespräche laufen“

Platz vier belegte Citroen-Aushilfsfahrer Carlos Sainz. "Es ist schwer, wenn du so lange nicht im Auto gesessen hast. Dann kommst du hier her und sollst unter diesen schweren Bedingungen Punkte holen und darfst keinen Fehler machen. So gesehen bin ich zufrieden“ sagte Sainz, mit dessen Hilfe Citroen in der Marken-Wertung bis auf vier Punkte auf Tabellenführer Peugeot aufgeschlossen hat. Sainz schließt nicht mehr aus, dass er auch beim kommenden WM-Lauf in Griechenland für Citroen startet: "Die Gespräche laufen“, sagt der Spanier.

Die mit vier Autos angetretene Ford-Armada konnte in der Türkei das Tempo der Spitze nie mitgehen. Toni Gardemeister belegte am Ende als bester Ford-Mann Platz sechs vor Teamkollege Roman Kresta. Bester Deutscher war Antony Warmbold auf Rang neun. Die beiden Red Bull-Junioren Andreas Aigner und Teamkollege Quirin Müller mussten mit aufgearbeiteten Mitsubishi in der seriennahen Gruppe N aufgeben.

Gianluigi Galli: Starke Vorstellung, aber schwache Belohnung

Den letzten Fahrerpunkt sicherte sich als Achter Gianluigi Galli im Mitsubishi. Der Italiener hatte eigentlich ein besseres Ergebnis verdient. Ein abgefallene Turboschlauch kostete den Italiener am Samstag Rang zwei. Mit einer fehlerlosen Fahrt und zwei Bestzeiten war Galli dennoch die Überraschung dieser Rallye Türkei.

Enttäuschend endete die Rallye wieder einmal für Skoda. Armin Schwarz musste schon am ersten Tag mit zerstörter Aufhängung aufgeben. Nach zahlreichen Problemen (am letzten Tag knackste wie bei Schwarz die Vorderradaufhängung) lief Janne Tuohino schließlich als 13. im Ziel ein.

Schon vor der Pressekonferenz entschwebte Sieger Loeb, vom Veranstalter entschuldigt, mit einem Helikopter eilig nach Antalya, wo ihn ein Privat-Jet direkt nach Le Mans brachte. Dort muss der Franzose seinen Pflichttest im Vorfeld des 24 Stundenrennens absolvieren. Der Rallye-Weltmeister geht in Le Mans in einem Prototypen des Pescarolo-Teams an den Start.

Zu den Ergebnissen.

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