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Rallye Türkei

Grönholm dominiert Shakedown

Foto: McKlein

Mit einer Bestzeit im Shakedown zur Türkei-Rallye untermauerte Peugeot-Star Marcus Grönholm am Donnerstagmorgen (24.6.) seine Siegesabsichten. Hinter ihm sortierten sich Markko Märtin mit dem Ford Focus und Petter Solberg auf Subaru ein.

24.06.2004

Zum Shakedown unter wolkigem Himmel traten zunächst die zehn Werksfahrer zur Zeitenjagd auf der drei Kilometer langen Trainingspiste, nur wenige Fahrminuten vom einzigen Servicepark in Kemer entfernt, an. Es waren die Stammfahrer von Subaru, Citroen, Peugeot, Ford sowie Mitsubishi, für die in der Türkei Gigi Galli ins Volant greift.

Im Anschluss an die Werkspiloten fuhren Daniel Carlsson - der Fünfte der vorhergehenden Akropolis-Rallye - und Petter Solbergs älterer Bruder Henning auf einem Bozian Peugeot 206. Zu diesen Aktiven kamen noch diverse Privatfahrer: Janne Tuohino, Antony Warmbold und der Türke Yerkan Yazici starteten auf Ford Focus WRC, Alistair Ginley brachte einen Subaru Impreza an den Start. Aber: Sie wurden nicht zusammen mit den Assen gezeitet. Während des zweistündigen Shakedown war es trocken, die Piste war schnell und sehr angenehm zu befahren.

Nach dieser letzten Übung vor der eigentlichen Rallye treten – auch eine Premiere der zweiten Türkei-Rallye – alle Fahrer bereits am Donnerstagabend zur ersten Sonderprüfung an. Sie fahren wieder im Zweierpack gegeneinander auf einer 2,5 Kilometer langen, künstlich aufgeschütteten Sonderprüfung im Universitätsgelände der Stadt Antalya, runde 50 Kilometer entfernt vom Rallyezentrum in Kemer.

Wetter und Pisten sorgen für Diskussionen

Bereits im Vorfeld der zweiten Rallye Türkei sorgten das Wetter und die Pisten für allerlei Diskussionstoff bei den Aktiven. Wütende Gewitter und heftige Niederschläge bestimmten am Mittwoch den zweiten Trainingstag der Teams bei der Türkei-Rallye. "Oben in den Bergen hagelte es teilweise. An den Rädern der Pisten lagen sogar noch Schneereste,“ kommentierte Ford-Pilot Francois Duval das Wettertreiben. Bereits am Dienstag hatten sich alle Aktiven beim Training schon gewundert: Die Türken hatten die bekannt üblen, steinigen und ruppigen Pisten mit Straßenbaumaschinen heftig bearbeitet, und so teilweise Rennstrecken à la Finnland aus ihnen gemacht. Wasserdurchfahrten waren planiert worden, Kurven wurden entschärft. "Wir werden viel schneller als sonst unterwegs sein,“ resümierte Peugeot-Pilot Marcus Grönholm.

Hinzu kam, dass es viel kühler als sonst üblich war. Malcolm Wilson, Ford-General: "Ich kann mir nicht denken, dass wir die richtigen Reifen haben, wenn es weiter so gewittert.“ Auch für die kommenden Rallye-Tage sind Gewitter und Temperaturen um 30 Grad angesagt.


Shakedown-Zeiten

1. Grönholm; Peugeot 307 2 min 07,2 sec
2. Märtin; Ford 2 min 07,5 sec
3. Solberg; Subaru 2 min 07,7 sec
4. Duval; Ford 2 min 07,8 sec
5. Rovanperä; Peugeot 307 2 min 09,2 sec
6. Loeb; Citroen 2 min 09,3 sec
7. Sainz; Citroen 2 min 09,7 sec
8. Hirvonen; Subaru 2 min 10,0 sec
9. Galli; Mitsubishi 2 min 12,8 sec
10. Panizzi; Mitsubishi 2 min 13,1 sec
11. Carlsson; Peugeot 206 2 min 14,7 sec
12. H.Solberg ; Peugeot 206 2 min 15,9 sec
13. Tuohino; Ford 2 min 16,1 sec
14. Yazici; Ford 2 min 21,4 sec
15. Ginley; Subaru 2 min 21,7 sec
16. Warmbold; Ford 2 min 34,7 sec

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