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Rallye Zypern

Das Sterben geht weiter

Foto: McKlein

Auch der zweite Tag der Rallye Zypern kostete zahlreiche Opfer. Vier Werksfahrer fielen aus, der Deutsche Armin Schwarz gar zum zweiten Mal in zwei Tagen. An der Spitze kontrolliert Sébastien Loeb das Tempo weiter souverän.

14.05.2005

Der Vormittag dieses Samstags (14.5.) in Zypern verlief verdächtig ruhig, prompt häuften sich die Hiobsbotschaften bei der härtesten Rallye des Kalenders am Nachmittag. Den Anfang machte Armin Schwarz, der mit seinem Skoda Fabia auf der elften Prüfung nach Felskontakt in einen Graben rutschte und mangels Zuschauer sein Auto nicht mehr flott bekam. Schwarz wird jedoch gemäß den Superallye-Regeln am Sonntag wieder starten.

Auch Mitsubishi-Fahrer Harri Rovanperä traf einen Stein, der seinen Lancer eine Radaufhängung kostete. Auch der Finne will am Sonntag weitermachen. Ob Anthony Warmbold die Rallye fortsetzen kann, ist noch unklar. An seinem Focus rutschte der Öldruck in den Keller. Ob der Motor Schaden genommen hat, können die Mechaniker erst feststellen, wenn das Auto am Abend geborgen wird.

Feuer bei Duval

Defintiv ausgeschieden ist Francois Duval. Der Belgier überschlug sich auf Prüfung elf. Sein Citroen Xsara fing Feuer und brannte weitgehend aus. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt. Wegen der Löscharbeiten wurde die elfte Prüfung unterbrochen. Nur die Fahrer, die diese Strecke zuvor absolviert hatten, nahmen noch die 12. Prüfung in Angriff, dann wurde auch diese neutralisiert, denn die Spitze konnte wegen der großen Verzögerung nicht rechtzeitig aufschließen.

Die Führung hält weiterhin Sébastien Loeb im Citroen Xsara vor Marken-Kollege Manfred Stohl. Platz drei belegt Henning Solberg im besten Ford Focus. Endgültig aus dem Rennen sind dagegen Marcus Grönholm und Petter Solberg. Der Motor im 307 des Finnen war trotz langer Reparatur am Samstagmorgen nicht mehr zum Leben zu erwecken. Beim Subaru des Norwegers wollte man das Risiko eines größeren Motorschadens ebenfalls nicht eingehen und zog das Auto daher ebenfalls am Morgen zurück.

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