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Schweden-Rallye

Grönholm knapp vor Loeb

Foto: McKlein

Der erste Tag der Schweden-Rallye stand ganz im Zeichen des Duells zwischen Marcus Grönholm und Sébastien Loeb. Der Finne im Ford und der Franzose im Citroën liefern sich ein Duell um Sekunden. Vorjahressieger Petter Solberg ist dagegen schon aus dem Favoritenkreis ausgeschieden.

03.02.2006 Markus Stier

Schon auf der ersten von sechs Prüfungen am Freitag (3.2.) verabschiedete sich eine Antriebswelle am Subaru von Petter Solberg. Der Norweger verlor knapp drei Minuten und kommt damit für einen Sieg nicht mehr in Frage. Auch Teamkollege Chris Atkinson wurde nach hinten gereicht. Der Australier rutschte von der Bahn, traf einen Baum und liegt bereits knapp acht Minuten zurück.

An der Spitze hetzen sich Marcus Grönholm und Sébastien Loeb. Der Finne startete mit zwei Bestzeiten, der Franzose konterte ebenfalls mit zwei Bestzeiten. Grönholm leistete sich auf der dritten Prüfung einen kleinen Ausrutscher, Loeb passierte ebenfalls ein Lapsus. Bei der Demontage der Zusatzscheinwerfer vergaßen er und Beifahrer Daniel Elena die Motorhaube zu befestigen. Die klappte anschließend mit Schwung nach hinten und demolierte die Scheibe. Loeb kam mit einer Minute Verspätung zur nächsten Prüfung und kassierte zehn Strafsekunden.

Die letzte Prüfung des Tages, der 1,87 Kilometer kurze Sprint in Hagfors, ging wieder an Loeb - doch folgte Grönholm mit nur sechs Zehnteln Rückstand. Am Ende des Tages trennen die beiden Kontrahenten gerade 10,2 Sekunden. Pech hatte Mikko Hirvonen. Der einzige Fahrer, der in lange Schlagdistanz zur Spitze blieb, musste kurz vor Tagesende mit überhitztem Motor aufgeben.

Furiose Mitsubishi

Die große Überraschung waren die Mitsubishi. Mit den ehemaligen Werks-Lancer belegen Gigi Galli und Schwedens Hoffnung Daniel Carlsson die Ränge drei und vier - getrennt durch lediglich 5,5 Sekunden. Galli konnte sogar eine Prüfung gewinnen. Für positives Stirnrunzeln sorgt auch Mattias Ekström. Im früheren Werks-Skoda belegt der DTM-Fahrer Platz fünf.

Tapfer schlugen sich die Österreicher. Manfred Stohl liegt im Peugeot auf Rang sechs und lässt Teamkollege Henning Solberg alt aussehen, Andreas Aigner hatte anfangs die beiden anderen Nachwuchsmänner Jan Kopecky (Tschechien) und Matthew Wilson (Großbritannien) im Griff, rutschte aber dann in den Schnee und verlor über zwei Minuten. Zum Tagesende hatte der WM-Neuling rund sechs Minuten Rückstand auf die Spitze.

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