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Schweden-Rallye

Solberg gibt Tempo vor

Foto: McKlein

Subaru-Star Petter Solberg gab beim Shakedown auf vereister Waldstrecke den Ton an. Hinter ihm landeten die beiden Citroen-Piloten Sebastien Loeb und Francois Duval. Das Wetter macht den Veranstaltern in Schweden immer noch zu schaffen. Von einer Absage ist zur Zeit aber nicht mehr die Rede.

10.02.2005

In der Nacht vor dem Shakedown begann es zu um drei Uhr zu schneien, in den Waldstücken blieb sogar ein wenig Schnee liegen. Die 3,99 Kilometer lange Strecke des Shakedown in der Nähe des Ortes Hagfors wartete mit Eisrinnen und Glatteisplatten auf. Die 22 zum Test zugelassenen Piloten fuhren mit ihren Boliden auf Spike-Reifen eher verhalten.

Bemerkenswert: Unter den ersten zehn waren anschließend nicht weniger als fünf Ford Focus platziert! Ebenso bemerkenswert: Der auf Schnee unerfahrene Roman Kresta und die Privatiers Schei und Hirvonen waren schneller als Ford-Speerspitze Toni Gardemeister, der auf Rang neun kam und den letzten Test vor dem Start wie einige der Favoriten eher verhalten anging.

So fand sich Marcus Grönholm im Peugeot 307 auch nur auf Rang 13 wieder, Harri Rovanperä lag im Mitsubishi nur auf dem 19. Platz. Mit Schwierigkeiten kämpft immer noch Markko Märtin. Der Mann, der 2004 in Schweden einen sicheren Sieg nur durch einen leichten Fahrfehler verlor, war beim diesjährigen Shakedown 22. und Letzter. Ein geschlossenes Mannschaftsergebnis boten die Citroen mit den Rängen zwei und drei.

Künstliche Bewässerung und ein bisschen Schnee

Eine Absage der Rallye ist zumindest vorerst vom Tisch. Mit dem Bewässern der Prüfungen gelang es den Veranstaltern, die empfindlichen Schotter-Straßen zumindest mit einer Eisschicht zu überziehen. In der Nacht von Mittwoch (9.2.) auf Donnerstag fiel etwas Schnee. Dennoch lugt auf vielen Prüfungen der hart gefrorener Schotter hervor. Eine drastische Verkürzung ist vorerst vom Tisch. Lediglich der Start der ersten Prüfung soll ein wenig nach Norden verlegt werden.

Die Bedingungen stellen Reifen-Ingenieure und Fahrer vor ein unlösbares Problem: Der raue Untergrund reißt die Spikes aus dem Reifenprofil. Nach kurzer Zeit verlieren die Autos die Haftung. Besonders auf den eisigen Passagen wird die Rallye dann zu einem echten Abenteuer. "Es ist sehr gefährlich. Aber ich will fahren", sagt trotzig Toni Gardemeister, der sich weiter Siegchancen ausrechnet.

Shakedown Schweden-Rallye, Ergebnisse:

1. P.Solberg; Subaru: 1 min 56,7 sec
2. Loeb ; Citroen: 1 min 57,2 sec
3. Duval ; Citroen: 1 min 57,9 sec
4. Kresta; Ford: 1 min 58,2 sec
5. Paasonen; Skoda: 1 min 58,5 sec
6. Schie; Ford: 1 min 58,9 sec
7. Hirvonen; Ford: 1 min 59,1 sec
8. Carlsson : Peugeot: 1 min 59,3 sec
9. Gardemeister; Ford: 1 min 59,6 sec
10. K. Sohlberg ; Ford: 1 min 59,6 sec
11. Johansson; Subaru: 1 min 59,7 sec
12. H.Solberg; Ford: 2 min 00,0 sec
13. Grönholm; Peugeot: 2 min 00,0 sec
14. Warmbold; Ford: 2 min 00,0 sec
15. Galli; Mitsubishi: 2 min 00,4 sec
16. Tuohino; Skoda: 2 min 00,7 sec
17. Ekström; Skoda: 2 min 01,3 sec
18. Latvala;Toyota: 2 min 01,6 sec
19. Rovanperä; Mitsubishi: 2 min 02,6 sec
20. Sarrazin; Subaru: 2 min 03,5 sec
21. Atkinson ; Subaru: 2 min 04,0 sec
22. Märtin; Peugeot: 2 min 04,4 sec

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