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Stohl und OMV in der Rallye-WM

Foto: McKlein

Manfred Stohl fährt 2005 zehn Läufe in einem Citroën Xsara WRC des belgischen Kronos-Teams. Sein Gruppe N-Projekt in der Produktionswagen-WM fällt dagegen dem Rotstift zum Opfer.

15.12.2004

"Ich bin fast sprachlos. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen", sagt Manfred Stohl. Der 32-Jährige darf bei zehn WM-Rallyes auf einem Citroën Xsara antreten, der auf dem jüngsten technischen Stand ist. Das Auto stammt aus Werksbeständen und wurde bereits von Juuso Pykälistö bei der Finnland-Rallye eingesetzt, schied aber mit Motorschaden früh aus. Stohl hat mit Hyundai und Peugeot in den vergangenen drei Jahren bereits WRC-Erfahrung gesammelt.

Die Finanzierung des Projekts übernimmt der österreichische Mineralölkonzern OMV. Die Einsätze organisiert das belgische Kronos-Team. Kronos sucht für die restlichen sechs Rallyes noch einen Fahrer. Im Gespräch ist der Flame Freddy Loix, doch anders als Stohl sucht Loix noch nach Geldgebern.

Aus für Vollak

Geld für die Produktionswagen-WM will Sponsor OMV 2005 nicht mehr ausgeben. Nachdem man mit Jani Paasonen den schon sicher geglaubten WM-Titel in Australien verpasste, schläft das Projekt nach nur einem Jahr ein. Stohl war in der Gruppe-N-Mannschaft Teambesitzer und Fahrer, sieglos und mit zwei zerstörten Autos bekleckerte sich der ehemalige Gruppe N-Weltmeister allerdings nicht mit Ruhm. Dass er in der abgelaufenen Gruppe N-Saison ein paar Punkte holte, nützt dem Deutschen Sebastian Vollak wenig. Mit dem Aus für das OMV-Produktionswagen-Teams muss er sich einen neuen Job suchen.

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