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Super 2000 Entwicklung

M-Sport setzt auf Ford Fiesta Super 2000

Ford Fiesta Rallye Foto: McKlein 47 Bilder

Die nächsten Ford Rallye-Generation trägt den Namen Ford Fiesta Super 2000. Wie die Rallye-Schmiede M-Sport mitteilte, soll der Ford Fiesta Super 2000 schon in der kommenden Saison 2010 homologiert werden. Mit dem neuen Reglement wird er 2011 den Focus WRC ersetzen.

08.04.2009 Tobias Grüner

Mit dem Fiesta Super 2000 will Ford an alte Rallye-Erfolge anknüpfen. Dazu will der britische Rennstall M-Sport, der seit 1997 die Ford-Werksautos in der Rallye-WM einsetzt, schnellstmöglich mit der Entwicklung des neuen Fiesta Super 2000 beginnen.

Beitrag zur Kostensenkung

"Ich freue mich, dass M-Sport nach Abschluss einer Machbarkeitsstudie entschieden hat, das neue Fiesta Super 2000 Auto zu entwickeln", erklärte M-Sport-Chef Malcolm Wilson. "Der Bau dieses Autos wird einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduzierung im Rallye-Sport leisten und dafür sorgen, dass die Teilnahme an der WRC erschwinglicher wird."
 
Schon für die Saison 2010 sollen Interessenten das neue Modell erwerben können. Deshalb sollen die Arbeiten jetzt so schnell wie möglich beginnen. Mit dem aktuellen Rallye-Zugpferd Ford Focus WRC konnte M-Sport über 100 mal in Folge in die Punkte fahren. "Unsere technischen Kenntnisse und die Entwicklung auf höchsten Niveau sollten den Fiesta Super 2000 genauso erfolgreich werden lassen", so Wilson.

Ersatz für den Focus WRC

Der Focus ist durch seine Größe nicht ganz so gut für das Super 2000-Reglement geeignet. Hier haben Kleinwagen als Basis einen Vorteil. Auch die Konkurrenz von Fiat (Grande Punto), Peugeot (207) und Skoda (Fabia) hat bei ihren Rallye-Boliden auf eher kurze und kompakte Modelle gesetzt.

Ab 2011 wird die Ära der alten WRC-Boliden zu Ende gehen. Dann werden die neuen S2000-Modelle endgültig ihren Siegeszug antreten. Bei M-Sport hofft man, von der weltweit steigenden Nachfrage nach Kundenautos dieser Klasse zu profitieren. Ob die Weiterentwicklung des aktuellen Focus WRC dadurch zurückgeschraubt werden muss, ist noch unklar. Allerdings wäre ein solcher Schritt logisch, nachdem Citroen-Pilot Sebastien Loeb nach vier Rallyesiegen zu Beginn der Saison bereits ein Polster von zehn Punkten Vorsprung aufgebaut hat.

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