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Vorschau Akropolis

Neues Konzept & Skodas Rückkehr

Foto: McKlein

"Schon wieder neue Regeln", werden die Aktiven stöhnen. Jubeln werden die Fans, denn nach dem neuen "Super-Rallye"-Konzept dürfen ausgefallene Teilnehmer in Griechenland erstmals am nächsten Tag wieder antreten.

02.06.2004

Die Chance auf eine hohe Ausfallquote ist bei der knüppelharten Rallye Akropolis ausgenommen gut. Da trifft es sich für die Fans gut, dass die Sportbehörde FIA in Griechenland (4.-6.6.) zum ersten Mal ihr neues "Super-Rallye-Konzept" durchführen lässt.

"Super-Rallye" funktioniert so: Ein ausgefallenes Team darf am nächsten Tag mit repariertem Sportgerät wieder antreten. So sollen stark ausgedünnte Starterfelder am letzten Rallyetag der Vergangenheit angehören. Ab 2005 soll das Konzept bei allen WM-Rallyes gelten. Punkte werden für jede einzelne Etappe und zusätzlich für die Gesamtwertung vergeben. Beim Probedurchlauf rund um Lamia sind allerdings noch keine Punkte zu erben. Auch in der offiziellen Zeitnahme tauchen die wieder einsteigenden Teams nicht auf. So können die Ausgefallenen das Wochenende aber immerhin noch als Test nutzen.

Kontrollierte Offensive

Die neue Regelung dürfte vor allem Skoda erfreuen. Die tschechische Mannschaft um Heimkehrer Armin Schwarz greift erstmals in dieser Saison wieder ins WM-Geschehen ein. Der Fabia WRC entspricht technisch weitgehend dem Stand 2003, allerdings bemühte man sich bei drei ausgiebigen Schotter-Tests vor allem, geeignete Fahrwerks- und Antriebsabstimmungen zu finden.

"Als ich den Fabia das erste Mal gefahren bin, war er viel zu hart und sprang nur herum. Man muss das Auto weicher, eher wie den Peugeot 206 abstimmen", doziert Armin Schwarz, der wie Teamkollege Toni Gardemeister mit kontrollierter Offensive Tuchfühlung an die Topteams halten will. Zumindest Mitsubishi will Skoda hinter sich halten. Die japanische Truppe glänzt 2004 weder mit schnellen Zeiten, noch mit großer Zuverlässigkeit.

Kein Favorit erkennbar

Beim Kampf um die absolute Spitze ist kein Favorit zu erkennen. Auf dem rauen Untergrund des Parnassos-Gebirges dürften sich vor allem der robuste Subaru von Weltmeister Petter Solberg und der Ford Focus von Vorjahres-Sieger Markko Märtin wohl fühlen. Aber auch der disqualifizierte Zypern-Sieger Marcus Grönholm und WM-Leader Sébastien Loeb können den Sieg einfahren. Loeb und Märtin müssen allerdings mit dem Handicap vorlieb nehmen, als Erste auf die Strecke zu gehen und für die Folgenden die Straße zu kehren. "Meine Startposition ist nicht schlecht", frohlockt dagegen Petter Solberg, der als Dritter die erste Etappe in Angriff nimmt.

"Ich bin zuversichtlich. Ich glaube, wir sollten hier noch stärker sein als in Zypern", sagt Marcus Grönholm, der durch die Aberkennung seines Sieges wegen nicht regelkonformer Wasserpumpe am meisten unter Druck steht, denn mit elf Zählern Rückstand auf Loeb liegt der Finne von den Top-Leuten am weitesten in der Tabelle zurück. Druck auch für Peugeot. Nach der peinlichen Panne in Zypern soll nun endgültig der erste Sieg für den 307 WRC gelingen.

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