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Vorschau Rallye Akropolis

Nur der Sieg zählt

Foto: McKlein 29 Bilder

Nach fünf Siegen in Folge glaubt niemand im Fahrerfeld, dass der Fahrer-Titel Sébastien Loeb noch zu nehmen ist. Marcus Grönholm und Petter Solberg wollen aus der Not eine Tugend machen und wenigstens den sechsten Sieg verhindern.

31.05.2006 Markus Stier

Bei 31 Punkten Vorsprung auf Marcus Grönholm und 48 Zähler vor Petter Solberg muss sich Sébastien Loeb um seine Titelverteidigung schon neun Rallyes vor Saisonschluss eigentlich keine Sorgen mehr machen. Dementsprechend formulieren die Rivalen ihre Ziele neu und versuchen nun, wenigstens noch einige Rallyes zu gewinnen.

Vom Tempo her war der Subaru Impreza schon in Sardinien bei der Musik, so hofft Petter Solberg, die schwarze Serie der Pannen und Patzer in Griechenland endlich überwinden zu können und seinen ersten Saisonsieg einzufahren. "Ich mag diese Rallye, dort stand ich zum ersten Mal auf dem Podium und es ist mein 100. Start. Ich hoffe, es wird eine unvergessliche Rallye", spricht sich Solberg Mut zu.

Voller Vorfreude präsentiert sich auch Ford-Mann Marcus Grönholm: "Der Focus war in der Vergangenheit bei dieser Rallye immer sehr erfolgreich. Es wäre schön, diesem Rekord einen weiteren Sieg hinzuzufügen", sagt der Finne, der als Einziger außer Loeb 2006 schon Rallyes gewinnen konnte.

Ärmel hochkrempeln heißt es bei der deutschsprachigen Fraktion. Manfred Stohl will den geerbten siebten Rang von Sardinien vergessen machen, als er wegen Bremsproblemen gegen die Werksfahrer und Teamkollegen alt aussah. Das OMV-Team testete in der vergangenen Woche noch ausgiebig: "Es verlief absolut problemlos und sehr zufrieden stellend. Die Bremsprobleme von Sardinien traten nicht auf, jedoch haben wir den Test mit einem anderen Peugeot 307 WRC durchgeführt. Mein Rennauto wurde unterdessen komplett zerlegt, um den Fehler zu finden."

Ohne Test müssen die Red Bull-Skoda-Fahrer eine passende Abstimmung für den griechischen WM-Lauf finden. Sowohl Andreas Aigner als auch Harri Rovanperä klagten in Italien noch über einen schwer kontrollierbaren Fabia. "Ich hoffe auf einen guten Shakedown, um die Abstimmung besser in den Griff zu bekommen als zuletzt", sagt Aigner. Harri Rovanperä bläst zur Attacke: "Ich muss vom ersten Tag an versuchen, sehr aggressiv zu fahren. Ich möchte die schlechte Schotterpremiere von Sardinien diesmal ausmerzen."

Alle Prüfungen neu

Nach vielen Jahren am Fuß des Parnassos-Gebirges ist die Rallye umgezogen. Wegen des großen Erfolgs mit einer Superspecial-Prüfung im Athener Olympiastadion verlegte der Veranstalter das Rallyezentrum in die Hauptstadt. Im Stadion wird sowohl die Auftaktprüfung als auch das Finale auf einem 2,8 Kilometer-Kurs bestritten.

Die übrigen 16 Prüfungen über 350 Kilometer sind komplett neu oder stammen aus sehr viel früheren Zeitaltern. Ein Vorteil ist die neue Streckenführung vor allem für die weniger erfahrenen Fahrer. Auf neuen Strecken können die Routiniers ihre Erfahrung weniger ausspielen.

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