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Vorschau Rallye Argentinien

Volle Kanne

Foto: McKlein 35 Bilder

Marcus Grönholm (Ford) und Petter Solberg (Subaru) wollen nach drei Niederlagen die Siegesserie von Citroën-Star Sébastien Loeb auf dem Schotter der Rallye Argentinien (27.-30.5.) endlich brechen. Erstmals können die deutschen Fans das Finale am Sonntagabend live im Fernsehen verfolgen.

27.04.2006 Markus Stier

Marcus Grönholm hat nach drei Loeb-Siegen in Folge den Ernst der Lage erkannt: "Es kommen nun drei Schotter-Rallyes in Folge, und es ist wichtig, dass wir bei allen dreien gut abschneiden, um die Lücke in der Tabelle zu schließen." Ford-Pilot Grönholm liegt nach fünf Rallyes mit 35 Punkten elf Zähler hinter Weltmeister Loeb.

Grönholm kennt die Rallye in Argentinien gut, 2003 gewann er in der Privinz Cordoba am Fuß der Anden. 2006 findet die Rallye nicht wie gewohnt im Winter, sondern im südamerikanischen Herbst statt. So rechnen die Fahrer auf den hochgelegenen Passstraßen nicht mit Schnee. Unsicherheit bieten die zahlreichen Flussdurchquerungen. "Ich weiß nicht, wie schnell ich mit dem Focus da durchfahren kann, also werde ich erst einmal vorsichtig sein."

Petter Solberg: "Keine Ausreden"

In der Vergangenheit verloren die Autos in den Furten gerne ihre Kunststoffanbauteile wie Frontspoiler oder Kotflügel. Auch eingedrückte Kühler oder Motorschäden durch Wassereinbrüche im Ansaugtrakt waren keine Seltenheit. Ein Lied davon kann Petter Solberg singen, der 2004 nach einer Furt strandete.

Der Subaru-Fahrer will dennoch keine Vorsicht walten lassen. Subaru hat mit Solberg 2006 erst eine einzige Podiums-Platzierung auf der Haben-Seite. Die Schotter-Rallye auf der Südhalbkugel müsste dem dem Impreza und den Pirelli-Reifen aber liegen. "In Argentinien gibt es keine Ausreden. Ich werde von Beginn an voll angreifen. Es gibt keine Taktik", lässt Solberg ausrichten.

Sébastien Loeb: "Mit Vollgas die Straße fegen"

Mit Vollgas will auch Tabellenführer Sébastien Loeb im Citroën Xsara die Rallye angehen: "Die Taktik ist ganz einfach: Vom ersten Meter an Vollgas geben, und auf den ersten 110 Kilometern die Straße fegen", sagt Loeb, der als Erster auf die Strecke muss und für die Nachfolgenden den losen Sand von der Piste räumt. Loeb glaubt aber nicht, dass die direkten WM-Verfolger einen großen Vorteil haben: "Marcus wird direkt hinter mir starten und Petter hat auch nur vier Autos vor sich. Ich hoffe, dass wir am Freitagabend immer noch um den Sieg mitfahren können."

In der Abstauber-Position sieht sich Manfred Stohl im Bozian-Peugeot: "Ich bin überzeugt, dass der Peugeot auf Schotter sensationell geht. Argentinien zählt zu meinen Lieblingsveranstaltungen und ich werde alles daran setzen, dass ich aufs Podium fahre", sagt der Österreicher. Einziger deutscher Teilnehmer ist Michael Kahlfuss mit Beifahrer Roland Bauer im Mitsubishi Evo VI.

Die Argentinien-Rallye beginnt bereits am Donnerstagabend (27.4.) mit zwei Zuschauerprüfungen in Cordobas Fußball-Stadion. Mit zwei Durchgängen auf dieser "Super Special" endet die Veranstaltung am Sonntag (30.4.) auch. Insgesamt stehen 22 Prüfungen mit insgesamt 351 Kilometern auf dem Programm.

Die Rallyefans können sich erstmals das Finale eines WM-Laufes live im TV ansehen. Eurosport sendet die Zusammenfassungen der ersten beiden Etappen wegen der Zeitverschiebung erst am jeweils nächsten Morgen (8.30 bis 9.00 Uhr), dafür überträgt der Sportsender die letzte Zuschauerprüfung in Cordoba live von 18 bis 19 Uhr.

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