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Vorschau Rallye Deutschland

Loeb jagt Sainz-Rekord

Foto: McKlein 31 Bilder

Der französische Weltmeister Sébastien Loeb geht bei der Rallye Deutschland auf Rekordjagd. Bei einem Sieg im neunten WM-Lauf mit Start und Ziel in Trier würde der 32-Jährige am Wochenende den 26. Erfolg seiner Karriere feiern und die Bestmarke der spanischen Rallye-Legende Carlos Sainz egalisieren.

09.08.2006

Während Sainz 15 Jahre benötigte, mischt Loeb erst seit vier Jahren in der WM mit. Die Chancen auf einen weiteren Triumph sind für den WM-Spitzenreiter sehr gut. Der Ausnahmepilot gewann mit seinem Citroen Xsara bisher alle vier Auflagen der Deutschland-Rallye.

Aber nicht deshalb mag Loeb die Rallye Deutschland. Er bezeichnet sie wegen der Nähe zu seiner elsässischen Heimat gerne als sein Heimspiel. "Ich liebe diese Rallye. Nicht nur, weil ich hier schon vier Mal gewonnen habe, sondern auch deswegen, weil sie mit den sehr unterschiedlichen Prüfungsbeschaffenheiten eine große Herausforderung ist", meint der zweimalige Weltmeister. "Und ich mag sie auch deswegen, weil viele meiner Freunde aus meiner Heimat an der Strecke stehen und mich anfeuern."

Ford hofft auf "Heimsieg"

Diesmal hat er allerdings im Finnen Marcus Grönholm einen starken Gegner. Noch steht es zwischen den Rivalen nach Saisonsiegen 5:3 für Loeb. Der Wahl-Schweizer Loeb hat jedoch vor dem Start in die zweite Saisonhälfte einen komfortablen Vorsprung von 29 Punkten auf Grönholm. Der zweifache Champion hat im Ford Focus diesmal ein Fahrzeug, das ihn zum härtesten Loeb-Rivalen macht.

Für den deutschen Ford-Motorsportchef Jost Capito wäre der vierte Saisonsieg von Grönholm nirgendwo so willkommen wie in Deutschland. "Ein Sieg gerade hier in Deutschland wäre für uns sehr wichtig, schließlich wird der Focus im nahen saarländischen Saarlouis produziert. Die Rallye Deutschland ist quasi unser Heimspiel. Deutschland ist für uns ein sehr bedeutender Markt", meinte Capito.

DTM-Pilot Ekström: "Eine Rallye entspricht drei DTM-Rennen"

Der Schwede Mattias Ekström, DTM-Meister von 2004, ist erneut auf Abwegen. Zu Beginn der Saison hatte sich der Tourenwagen-Pilot beim WM-Lauf in seiner Heimat mit Rallye-Spezialisten gemessen. Erneut steuert er am Wochenende einen Skoda Fabia des Teams von Armin Schwarz (Oberreichenbach) und Raimund Baumschlager (Österreich). "Das ist eine ganz große Herausforderung. Die Betonprüfungen werden eine heiße Sache. Die breiten Prüfungen im Saarland aber gefallen mir", meinte Ekström. "Eine Rallye entspricht drei DTM-Rennen. Da braucht man eine gute Kondition und noch mehr Konzentration."

Konkurrenz in den eigenen Reihen bekommt der 28 Jahre alte Ekström vom sechsfachen deutschen Meister Matthias Kahle, der nach zwei Jahren WM-Pause zum dritten Mal bei seinem Heimspiel ebenfalls in einem Skoda Fabia antritt. Eine Prognose wollte der Kölner nicht geben. "Wir wollen erst einmal sehen, wie wir im Vergleich mit den anderen Skoda-Teams abschneiden", meinte der 37-Jährige.

Die fünfte deutsche WM-Auflage ist besser als im Vorjahr besetzt. 74 Teams aus 27 Nationen (2005: 63 Teams/15 Nationen) haben diesmal für die knapp 1.300 Kilometer lange Rallye mit 19 Prüfungen (gesamt 351,55 Kilometer) genannt. Gestartet wird am Donnerstag (10.8., 20:00 Uhr) in Trier. Dort endet sie auch am Sonntagmittag. Der Veranstalter erwartet wieder mehr als 200.000 Zuschauer.

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