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Vorschau Rallye Monte Carlo

Foto: McKlein

Die Karten in der Rallye-WM werden neu gemischt. Neben vier Assen kommen am Fuß des Casino von Monte Carlo auch noch zwei Joker ins Spiel. Auf eine deutsche Beteiligung muss die Monte nach 14 Jahren aber erstmalig verzichten.

21.01.2004

Bisher hat es in den französischen Seealpen kaum geschneit, so dass die 93. Auflage der Rallye Monte Carlo zu einer der trockensten zählen könnte. Vom 23. bis zum 25. Januar sind 15 Wertungsprüfungen zu absolvieren, mit drei Ausnahmen werden alle Prüfungen doppelt gefahren.

Favorit ist nach seinem Vorjahressieg natürlich Sébastien Loeb im Citroën Xsara. Sollte der Elsässer überraschend straucheln und das Wetter ein bisschen verrückt spielen, ist auch sein erfahrener Teamkollege Carlos Sainz noch für einen Monte-Sieg gut.

Viele Favoriten

Als Weltmeister steht auch Petter Solberg im Subaru ganz oben auf der Favoriten-Liste. Aber für den Norweger war Monte Carlo bisher kein glückliches Pflaster. Solberg will die Rallye 2004 erst einmal vorsichtig angehen, um nicht wie im Vorjahr schon auf Prüfung eins in einem Brückengeländer zu stecken. "Dann habe ich meine Gegner ausgelotet und kann zuschlagen", sagt der Subaru-Mann.

Einen ähnlichen Plan verfolgt Markko Märtin, dessen Ford Focus bei jedem Wetter ganz vorn sein sollte, es sei denn Peugeot überrascht das ganze Feld mit einem Sieg aus dem Stand. Mit dem 307 WRC betritt das Team von Jean-Pierre Nicolas nach fünf Jahren Neuland. Auf Druck von Ex-Champion Marcus Grönholm kommt der Neue schon zu Saisonbeginn zum Einsatz, der bisherige 206 war ausgelutscht.

Die Monte: Kein gutes Pflaster für Peugeot

Aber die Monte endete seit 1999 noch bei jedem Peugeot-Einsatz in einem Desaster. Mal sprangen alle Autos morgens nicht an, mal warf man sich in kürzester Zeit mit mehreren Autos von der Strecke. Im Vorjahr war Marcus Grönholm gut bei der Musik, bis er auf einer Eisplatte ausrutschte.

Der Finne macht keinen Hehl daraus, dass er die "Königin der Rallyes" nicht besonders leiden kann, aber sollte der neue Peugeot schnell und zuverlässig genug sein, könnte der Knoten endlich platzen. Der in Südfrankreich geborene Asphalt-Könner Gilles Panizzi wäre eigentlich zum Favoritenkreis zu zählen, aber er wäre schon froh, wenn er im nagelneuen Mitsubishi Lancer überhaupt das Ziel sähe. Aber vielleicht wird Panizzi ja zur Überraschung des Wochenendes.

Die Monte im TV

TV-Sender Eurosport wird die Rallye-WM erneut begleiten und will früher senden als im Vorjahr, als aus rechtlichen Gründen die Rallyes erst nach Mitternacht über den Bildschirm flimmerten. Nun sollen die 30minütigen Tageszusammenfassungen schon gegen 22 Uhr ausgestrahlt werden. Allerdings kann es aus tagesaktuellen Gründen auch hier zu Verschiebungen kommen.

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