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Vorschau Rallye Neuseeland

Aufholjagd - Teil 2

Foto: Foto: McKlein 43 Bilder

Am anderen Ende der Welt geht es beim elften Saisonlauf zur Rallye WM (31.8 bis 2.9.) erneut um wichtige Zähler im Titelkampf. Nach dem Sieg in Deutschland will Sebastian Loeb in Neuseeland weiter Punkte auf Spitzenreiter Marcus Grönholm aufholen.

29.08.2007

Aktuell trennen die beiden Dauerrivalen an der Spitze des Gesamtklassements acht Punkte voneinander. Bei noch sechs verbleibenden Rallyes - jeweils drei auf Asphalt und drei auf Schotter - muss Weltmeister Loeb auch auf losem Untergrund Boden auf Grönholm gutmachen. Auf Fehler des Finnen, wie bei der Abschlussprüfung der Deutschland Rallye, kann sich der Citroen-Pilot jedenfalls nicht verlassen.

Anspruchsvolle Achterbahn

Vom Profil her sind die Pisten rund um die Stadt Hamilton sehr anspruchsvoll aber auch sehr beliebt bei den Fahrern. Der Untergrund ist glatt, ohne größere Steine oder Unebenheiten, und das Durchschnittstempo ist relativ hoch. In den meist langgezogenen Kurven geht es über Kuppen und durch Senken, so dass es für die Piloten wichtig ist, schnell einen guten Rhythmus zu finden.

Die dicke, lose Schotterschicht auf den Pisten ist vor allem für die ersten Fahrzeuge auf der Strecke ein Problem. Am Freitag muss Grönholm als WM-Führender den Straßenfeger spielen. Sebastian Loeb, der als Zweiter an den Start gehen wird, hat somit schon einen kleinen Vorteil. Da in Neuseeland gerade Winter ist, könnte auch das Wetter eine Rolle spielen. In den Morgenstunden hängt oft noch dicker Nebel über den grasbewachsenen Hügeln und auch Regenschauer sind Ende August keine Seltenheit.

Außenseiter im Spitzenduell

Neben den beiden Spitzenpiloten hofft auch Mikko Hirvonen um den Rallye-Sieg mitkämpfen zu können. Im vergangenen Jahr trumpfte der Finne stark auf und hatte am Ende weniger als eine Minute Rückstand auf den vierfachen Neuseeland-Gewinner Grönholm. In Abwesenheit von Sebastian Loeb fuhr Hirvonen ungefährdet auf Rang zwei. Den dritten Platz belegte 2006 Manfred Stohl. Damals noch im Bozian Peugeot 307 hätte der Österreicher sicher nichts dagegen, dieses Jahr das Ergebnis im Kronos Xsara zu wiederholen.

Auf Neuseelands Nordinsel versuchen auch die Subaru endlich wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden. Zuletzt immer wieder von technischen Problemen gebeutelt, hofft Petter Solberg zuerst einmal auf eine problemfreie Rallye. "Wenn alles funktioniert können wir vom Start weg um die Spitze mitfahren", so der optimistische Norweger. "Hollywood" konnte 2004 zuletzt in Neuseeland triumphieren. Auch Solbergs Teamkollege Chris Atkinson spekuliert nahe seiner australischen Heimat auf Punkte: "Mein Schwerpunkt liegt in einer konstant guten Pace über alle drei Etappen" erklärte der Pilot aus New South Wales.

Rallye-Action zur Schlafenszeit

Durch die erhebliche Zeitverschiebung von elf Stunden, beginnt die erste Etappe am späten Donnerstagabend deutscher Zeit. Die 3,1 Kilometer lange Zuschauer-Superspecial "Mystery Creek" wird an jedem Rallyetag einmal absolviert. Insgesamt erwarten die Piloten 18 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 353 Kilometern.

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