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Vorschau Rallye Norwegen

Solbergs großer Coup?

Foto: Mc Klein

Wenn der WM-Zirkus vom 15. bis zum 18. Februar erstmals Station in norwegen macht, haben sich zwei Männer ganz besonders viel vorgenommen: Petter und Henning Solberg wollen vor ihren Landsleuten siegen.

14.02.2007

Seit Petter Solberg 2003 zum Weltmeister-Titel eilte, ist Norwegen eine begeisterte Rallye-Nation. Winterport-Fans waren die Norweger schon immer, nun können sie beide Leidenschaften unter einen Hut bringen, denn zum ersten Mal in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft findet neben der Schweden-Rallye eine zweite Winter-Rallye in Skandinavien statt.

Verglichen mit den äußerst schnellen Prüfungen in Schweden, finden die Fahrer in Norwegen eher winkelige und enge Strecken vor. Viele Prüfungen sind identisch mit der WM-Generalprobe im Vorjahr, die Henning Solberg für sich entscheiden konnte.

Durchbruch für den ewigen Spaßvogel?

Für Petter Solbergs großen Bruder soll der Heimvorteil endlich den großen Durchbruch bringen. In seinem 2006er Ford Focus fühlte sich der ewige Spaßvogel schon in Schweden sauwohl, Rang vier war das ermutigende Resultat. Solberg, der Ältere, will den Beweis antreten, dass auch er ein Siegfahrer ist.

Das steht bei Bruder Petter mit 13 WM-Siegen außer Frage, doch der blonde Sonnyboy aus Spydeberg hat seit über einem Jahr keine Rallye mehr gewonnen. Der glücklose Subaru Impreza WRC absolviert in Norwegen seine letzte Rallye, danach wird er von der nächsten Evolutions-Stufe abgelöst.

Petter Solberg: "Kein Heimvorteil"

Nach einem Abflug in Schweden zog das Team den Solberg-Impreza ohne nennenswerte Schäden vorzeitig aus dem Verkehr. Teammanager Richard Taylor will das Auto für das prestigeträchtige Duell in Norwegen schonen.

Einerseits ist Petter Solberg begeistert über sein Heimspiel: "Das wird eine sehr spezielle Veranstaltung für mich." Andererseits dämpft er die Erwartungen: "Ich habe keinen Heimvorteil, denn ich kenne keine einzige der Prüfungen."

Marcus Grönholm: "Was soll’s?"

Darauf setzen auch die WM-Favoriten Sébastien Loeb und Marcus Grönholm. Loeb musste in Schweden erkennen, dass Grönholm bei seiner Lieblingsrallye nicht zu schlagen ist. Der Citroën-Star sinnt nun auf Revanche, denn auch Grönholm kennt die Norwegen-Prüfungen nicht. Der finnische Schweden-Sieger strotzt allerdings dennoch vor Selbstbewusstsein: "Was soll’s. Da wird schließlich auch auf Schnee gefahren", sagt die Speerspitze von Ford.

Nachdem die Teams am Wochenende zuvor in Schweden bei bis zu minus 23 Grad Celsius heftig gefroren haben, dürfen die Mechaniker nun in der geheizten Halle schrauben. Der Service-Park ist in der Olympia-Halle von Hamar untergebracht. Die Halle in Form eines umgedrehten Wikingerschiffs kennen Sportfans noch von den olympischen Winterspielen von 1994.

Die überschwängliche Sportbegeisterung der Norweger dürfte sich auch bei der WM-Rallye heftig niederschlagen. Schon bei der Schweden-Rallye sind die norwegischen Fans seit Jahren in der Überzahl, in Hamar und Umgebung erwarten die Veranstalter mehrere hunderttausend Zuschauer, darunter auch Mitglieder der Königsfamilie.

Auf dem Programm stehen ab Freitag (16.2.) 18 Prüfungen mit einer Gesamtdistanz von 366 Kilometern. Die Rallye endet am Sonntag (18.1.) um 15 Uhr in Hamar. 

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