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Vorschau Rallye Portugal

Marcus Grönholm tritt gegen Sebastien Loeb an

Subaru Impreza WRC 2008, Marcus Grönholm, Portugal 2009 Foto: Prodrive 46 Bilder

Die Schlammschlacht auf Zypern entschied mal wieder Weltmeister Sebastien Loeb für sich. Doch in Portugal greift erstmals Ex-Weltmeister Marcus Grönholm in einem Subaru Impreza WRC ins Geschehen ein.

31.03.2009

Er ist wieder da: Der Altmeister der Rallyewelt. Marcus Grönholm greift bei der Rallye Portugal (2. bis 5. April) erstmals seit 18 Monaten wieder ins Lenkrad eines World Rally Cars und stellt sich dem Wettbewerb mit Sebastien Loeb, Mikko Hirvonen und den übrigen Lenkradartisten.

Erfolgreiche Testfahrten in Spanien

Sein Einsatzgerät ist ein von Prodrive vorbereiteter Subaru Impreza WRC 2008. Grönholm testete das Auto vor zwei Wochen in Wales, anschließend hatte er zwei Tage bei weiteren Testfahrten in Spanien, um sich an sein neues Sportgerät zu gewöhnen. "Ich hatte das gleiche Gefühl wie bei meinem letzten Wettbewerbseinsatz vor rund 18 Monaten. Der Test ist gut verlaufen, das Auto hat gut funktioniert und wir konnten am Setup einige Verbesserungen vornehmen. Jetzt muss ich mich nur noch daran erinnern, wie man die Pace notes erstellt", scherzte der Finne nach dem Test nahe der portugiesischen Grenze. Insgesamt spulte Grönholm 200 Kilometer ab.

Der zweifache Rallye-Weltmeister aus dem finnischen Espoo wird in Portugal mit seinem Beifahrer und Schwager Timo Rautiainen an den Start gehen. Neben dem schnellen Familien-Duo wird der Norweger Mads Östberg einen zweiten Subaru Impreza WRC für das Adapta World Rally Team pilotieren.

Nur kleine Änderungen am Impreza

Der Impreza von Grönholm ist das gleiche Auto, das in der vergangenen Saison vom Subaru World Rally Team eingesetzt wurde. "Aufgrund der Homologations-Bestimmungen konnten wir nur kleine Änderungen am Auto vornehmen", erklärte David Lapworth, der technische Direktor von Prodrive. "Unter optimalen Bedingungen hätte Marcus viel mehr Zeit hinter dem Lenkrad gehabt. Aber trotzdem bin ich zuversichtlich, dass er mit seiner jahrelangen Erfahrung sehr schnell den richtigen Rhythmus im Impreza finden wird."

Der Einsatz von Marcus Grönholm bei der Rallye Portugal ist nur dank der Unterstützung der portugiesischen Touristenbehörde möglich, deren Werbebanner auch auf dem Impreza prangt. Es ist mittlerweile schon zwei Jahre her, seit die WRC-Boliden zum letzten mal durch die malerischen Hügel der Regionen Algarve und Alentejo bretterten. Auf den portugiesischen Schotter-Pfaden möchte allerdings auch Ford ein Wörtchen mitreden.

Hirvonen will an Zypern anknüpfen

Mikko Hirvonen, der in Zypern mit 27,2 Sekunden Rückstand auf Loeb als zweiter ins Ziel kam und auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei liegt, hat sich für Portugal einiges vorgenommen: "Ich bin recht zuversichtlich, dass ich die Pace aus der Zypern-Rallye auch auf den kommenden Schotter-Events beibehalten kann." Helfen sollen dabei die optimierten Ford-Motoren, die nun eine elektrische Wasserpumpe und ein leichteres Schwungrad erhalten haben.

"Unsere aktuellen Motoroptimierungen sind ein weiterer Schritt nach vorne - außerdem gefällt mir von allen Rallyes in Südeuropa und dem Mittelmeerraum die Portugal-Rallye am besten", sagte der Finne. Teamkollege Latvala ist ebenfalls zuversichtlich, was die verbesserten Motoren angeht: "Ich habe den neuen Motor schon getestet, obwohl es hinter dem Steuer oft nicht einfach ist, kleinere Modifikationen sofort zu erkennen - dennoch bin ich mir sicher, dass wir die Verbesserung auch in unseren Zeiten spüren werden." Latvala war vor zwei Jahren Achter und hofft in Portugal auf mehr Glück als im bisherigen Saisonverlauf, wo er bis dato nur auf Rang sieben liegt.

Loeb will Führung ausbauen

Damals wie heute wird Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb den Ton angeben. Der Franzose und sein Beifahrer Daniel Elena wollen die Siegesserie aus den ersten drei Saisonrennen nur ungern abreißen lassen. Dani Sordo und Marc Marti im zweiten Citroen C4 peilen ebenfalls eine Platzierung auf dem Podium an. Dabei kommen beide C4 WRC, ähnlich wie die Ford-Werksautos, mit leichten 2009er-Modifikationen nach Portugal. Für Loeb ist eines jedenfalls klar: "Die Teams, die in Portugal punkten, werden sich auch in den kommenden Rallyes in Argentinien, Sardinien und Griechenland behaupten können. Das Wetter sieht auch gut aus, so dass es ein großartiges Wochenende für alle Beteiligten werden könnte."

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