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Vorschau Rallye Schweden

Grönholms Geburtstag

Foto: McKlein

Bei der einzigen echten Schnee-Rallye des Jahres (2.-5.2.) stellt sich 2006 zumindest ein Problem nicht: Es mangelt nicht an Schnee. In den Vorjahren bereitete häufig plötzlich einsetzendes Tauwetter den Organisatoren Probleme. Abgesehen von der Winterpracht kann sich auch das Starterfeld sehen lassen. Von den insgesamt 67 Teilnehmern auf der Starteliste sind allein 27 World Rally Cars gemeldet.

01.02.2006 Markus Stier

Dennoch beschränkt sich der Kreis der Favoriten auf drei Namen: Grönholm, Solberg und Loeb. Für Monte Carlo-Sieger Marcus Grönholm ist Schweden seine Lieblings-Rallye. Der Finne konnte schon drei Mal in Karlstad gewinnen. "Beim Test hatte ich ein gutes Gefühl" sagte der Ford-Pilot, der allerdings einen Focus mit Wucht in den Wald warf. Grönholm feiert am Sonntag (5.2.) seinen 38. Geburtstag und würde sich zu gern mit seinem vierten Schweden-Erfolg belohnen. Einziger Nachteil: Der Ford-Mann muss am Freitag als Erster auf die Strecke - je nach Schneeverhältnissen ein Nachteil.

Etwas dagegen hat Petter Solberg. Der Norweger siegte 2003 in Värmland. Sowohl der Subaru Impreza als auch die Pirelli-Spikes sind konkurrenzfähig, doch der Norweger hat einen Nachteil. Da er wegen eines Motorschadens in Monte Carlo leer ausging, muss er in Schweden unbedingt punkten und kann nicht alles riskieren, um zu gewinnen.

Sébastien Loeb: "Bin nur der Herausforderer"

Da geht es Sébastien Loeb schon besser. Trotz eines Abfluges bei der Monte wurde der Weltmeister Zweiter. Dass er als Nicht-Skandinavier in Schweden siegen kann, bewies er schon bei seinem Erfolg 2004. Im Vorjahr schied Loeb mit Motorschaden aus. "Marcus Grönholm ist der Favorit, ich sehe mich in der Rolle des Herausforderes", sagt der Citroen-Fahrer.

Alle weiteren Teilnehmer sind im Normalfall auf den schnellen Schnee- und Eispisten Värmlands allenfalls Punktekandidaten. Die starke Skandinavier-Riege wird angeführt von Ford-Neuzugang Mikko Hirvonen. Ebenfalls stark einzuschätzen sind Peugeot-Fahrer Henning Solberg und Citroen-Privatier Jannne Tuohino. Aus der einheimischen Riege sind Thomas Radström (Subaru) und Daniel Carlsson (Mitsubishi) zu erwähnen.

Ekström will in die Punkte

Doch besondere Aufmerksamkeit dürfte in Schweden wie im Vorjahr Mattias Ekström genießen. Zwar schied er eine Woche zuvor bei der Generalprobe mit einem alten Toyota Corolla bei einer nationalen Rallye früh aus, doch im Red Bull-Skoda ist der DTM-Star auch für die arrivierten Rallye-Cracks eine Gefahr. "Ich kenne das Auto und die Strecke. Daher sollte es möglich sein, meinen zehnten Rang aus dem Vorjahr zu verbessern und in die Punkte zu fahren," sagt Ekström.

Die Rallye Schweden beginnt am Donnerstagabend (2.2.) mit dem zeremoniellen Start im Zentrum von Karlstad. Die Rallye führt über rund 1.400 Kilometer, davon 349 in Wertung verteilt auf 19 Prüfungen. Das erste Auto erreicht das Ziel in Karlstad am Sonntag um 14.50 Uhr.

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