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Vorschau Rallye Türkei

Fords große Chance

Foto: McKlein 44 Bilder

In Abwesenheit von Weltmeister Sébastien Loeb hat Marcus Grönholm beim 13. von 16 WM-Läufen in der Türkei (13. bis 15.10.) beste Siegchancen. Das einzige Hindernis für einen Ford-Sieg scheint Citroën-Aushilfe Colin McRae zu sein.

11.10.2006 Markus Stier

Außer Ford und Citroën war 2006 kein Team siegfähig. Citroëns Nummer 2-Pilot Dani Sordo hat die Schotter-Prüfungen im Taurus-Gebirge noch nie gesehen, er muss sich auf den türkischen WM-Lauf erst einschießen. Fords zweiter Fahrer Mikko Hirvonen wird wie gewohnt zur Punktesicherung abkommandiert, bleiben noch die Namen Grönholm und McRae.

Der Schotte, der für den mit Armbruch verhinderten Sébastien Loeb einsprang hat seit fast einem Jahr keinen WM-Lauf mehr bestritten, dementsprechend defensiv äußerte sich McRae vor seinem Comeback: "Ich will nur möglichst viel Punkte holen."

Bei nur sieben Punkten Vorsprung seines Kronos-Teams in der Marken-WM und der Gefahr, dass Loeb auch in Australien ausfällt, dürfte Punktesammeln allerdings nicht reichen. "Hoffentlich ist es trocken und ich kann einen Vorteil daraus ziehen, dass ich ungefähr als 15. auf die Strecke gehe. Vielleicht reicht es, am ersten Tag den Unterschied zu schaffen und bis zum zweiten Tag den richtigen Speed zu finden", hofft McRae.

Ford-Ass Marcus Grönholm äußert sich da klarer: "Ich gehe in die Türkei, um zu gewinnen, und dann fliege ich nach Australien, um dort das Gleiche zu tun." Grönholm weiß, dass er die kommenden drei Rallyes gewinnen muss, um noch eine theoretische Chance auf den Fahrer-Titel zu haben. Angesichts 35 Punkten Rückstand will der Finne davon allerdings wenig wissen: "Ich denke momantan nicht an die Fahrer-WM."

Petter Solberg: "Siege sind zur Zeit schwierig"

Bei Subaru wäre man mit einer Podiumsplatzierung schon zufrieden: "Ich würde gerne um den Sieg kämpfen. Aber in unserer derzeitigen Form dürfte das schwierig sein. Daher ist ein Podestplatz das Ziel", sagt Petter Solberg. Ein weiteres Ziel des Norwegers ist, den Rückstand auf Manfred Stohl zu verkürzen. Der liegt nämlich in der WM mit seinem privat eingesetzten Peugeot als Fünfter zehn Punkte vor dem Ex-Weltmeister im Subaru-Werksteam.

Eine Scharte auszuwetzen hat Red Bull-Skoda. Nachdem Harri Rovanperä und Andreas Aigner mit Elektronik-Problemen beide auf der ersten Prüfung der Rallye Zypern ausgeschieden sind, soll sich so eine Pleite nicht wiederholen. Skoda hat extra Motorenspezialist Lehmann zur Aufsicht nach Anatolien einfliegen lassen.

Rallye-WM 2007 ohne Türkei

Die Rallye mit Zentrum in der Touristen-Hochburg Kemer ist vorerst zum letzten Mal im Kalender. 2007 wird sie durch eine neue Asphalt-Rallye in Irland abgelöst. Wie die Zyprer hoffen auch die Türken, ihren WM-Lauf 2008 zurückzuerhalten. Auch die Werke sind weitgehend für die Rallye, denn die Türkei ist ein wichtiger Automobil-Markt.

Die Rallye beginnt mit dem zeremoniellen Start am Donnerstagabend (12.10.) an den folgenden drei Tagen stehen 19 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 351 Kilometern auf dem Programm.

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