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Vorschau Rallye Zypern

Mitsubishi auf dem Prüfstand

Foto: McKlein

Nach der Pleite in Neuseeland braucht Mitsubishi in Zypern zumindest einen Achtungserfolg. Von Siegen ist die Mannschaft aus Rugby weit entfernt. Die Favoriten auf der Mittelmeerinsel heißen Ford und Subaru.

13.05.2004

Nachdem in Neuseeland schon nach der ersten Prüfung beide Werks-Mitsubishi ausgefallen waren, muss sich die gebeutelte Truppe von Sportchef Sven Quandt ausgerechnet bei einem der härtesten Wettbewerbe des Jahres (14.-16.5.) rehabilitieren. Bei keiner Rallye ist das Durchschnittstempo langsamer als auf den winkeligen Eselspfaden des neuen EU-Mitgliedstaates im Mittelmeer. Das geringe Tempo bringt Motoren und Menschen zum Kochen.

"Die Hitze ist schrecklich", klagt Peugeot-Star Marcus Grönholm. Der Finne ist allerdings hart im Nehmen, bisher verzichtete er selbst auf den Einbau einer Klimaanlage. Auch Teamkollege Harri Rovanperä hat keine Probleme mit seinem Temperaturhaushalt, er war im Vorjahr Zweiter. Ob die Peugeot 307 bei ihrem ersten Zypern-Ausflug eine so gute Figur machen, muss sich erst zeigen.

Petter Solberg: "Immer gut"

Vor Selbstbewusstsein strotzt wieder einmal die Subaru-Mannschaft. "Ich war in Zypern immer gut", sagt der von einer Muskelverletzung genesene Petter Solberg. Teamkollege Mikko Hirvonen schaffte 2003 Rang sechs. Der Subaru Impreza hat bewiesen, dass er zu den robustesten Autos im Feld gehört.

Fahrerisch war in den vergangenen Jahren kaum ein Kraut gegen Markko Märtin gewachsen. Doch 2002 bremste den Esten eine defekte Servolenkung, 2003 verursachte der feine zypriotische Staub einen Motorschaden. Wenn die Ford-Techniker die Staub-Anfälligkeit im Ansaugbereich des Focus abstellen konnte, steht dem zweiten Saisonsieg von Märtin wenig im Weg.

Sébastien Loeb: Rallye im Kriechgang

Auf die Nehmerqualitäten des Xsara setzt Citroën-Routinier Carlos Sainz: "Hier kann das Auto sein Potenzial zeigen." Der Spanier mag die Hitzeschlacht rund um Limassol - im Gegensatz zu seinem Kollegen Sébastien Loeb. "Hier kommst du kaum über den dritten Gang hinaus", mault der Tabellenführer.

Die Mitsubishi-Mannen Gilles Panizzi und Kristian Sohlberg wären dagegen schon froh, wenn sie an den drei Knüppeltagen auf zypriotischem Schotter noch ein williges Getriebe zum Schalten haben, die Schaltboxen sind eine von mehreren Achillesfersen am Lancer WRC. "Wir versuchen vorsichtig zu sein und auf das Auto acht geben. Hier gibt es sicher viele Ausfälle", sagt Kristian Sohlberg, der wie Panizzi vor der Rallye einen Schrauber-Kurs im Teamsitz in Rugby absolviert hat, um bei kleineren Pannen selbst Hand anlegen zu können.

Autos auf See verschollen

Zunächst gab es auf Zypern allerdings nichts zu reparieren. Die Einsatz-Autos hingen ebenso wie die Trainings-Fahrzeuge bis zum Donnerstag wegen schweren Wetters im Mittelmeer auf der Fähre fest. Das Training absolvierten die Teams teilweise mit rechtsgelenkten Mietwagen. Der abschließende Shakedown-Test am Donnerstag (13.5.) wurde sicherheitshalber um eine halbe Stunde verschoben.

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